„Marais Consort“ in Glückstadt : Französische Musik aus zwei Jahrhunderten

Hans-Georg Kramer hat die Leitung des Konzertes.
Hans-Georg Kramer hat die Leitung des Konzertes.

In der Stadtkirche erklingen am Sonnabend Werke aus Renaissance und Barock.

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29. März 2019, 14:30 Uhr

Stücke aus den Epochen der Renaissance und des Barock kommen am Sonnabend, 30. März, um 18 Uhr in der Stadtkirche zu Gehör. Das Ensemble „Marais Consort“ singt und spielt auf den typischen Instrumenten der Epoche Musik französischer und italienischer Herkunft. Zu dieser Veranstaltung im Glückstädter Kulturmärz lädt der Förderverein Musik in der Stadtkirche ein. Zu hören sein werden Margaret C. Hunter, Christine Maria Rembeck, Hans-Georg Kramer und Ingelore Schubert.

Tod und Endlichkeit

Die französische Musik des 17. und 18.Jahrhunderts gelte im Vergleich zur Musik anderer Nationen als dem Höfischen, dem Zeremoniellen, dem Formalen am meisten verbunden. Das erklärt Hans-Georg Kramer. In der Auseinandersetzung der Komponisten mit dem Tod und der Endlichkeit des menschlichen Lebens findet sich aber immer wieder die Transzendierung und Verfremdung der Formen.

Info:


Karten im Vorverkauf: Bücherstube am Fleth für 15 Euro. Karten an der Abendkasse: 18 Euro.

Junge Frauen der Oberschicht gingen ins Kloster und widmeten sich dort der Komposition, dem Instrumentalspiel und dem Gesang und erreichten bisweilen virtuose Fähigkeiten. In dieser Tradition stehen auch die Auftragswerke Couperins, auch sie stellen höchste Ansprüche an die ausführenden Sängerinnen. Francois Couperin hätte seine „Lecon de Tenebres“ für ein Nonnenkloster komponiert. Denn Musik, so Kramer, hätte auch in Frauenklöstern der Renaissance eine wichtige Rolle gespielt.

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