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Norddeutsche Rundschau

26. September 2017 | 14:56 Uhr

Fotoschätze für die Sinjen-Wand

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 14.Apr.2014 | 15:51 Uhr

Damit hatten die Frauen vom Verein „Donna Doria“ wirklich nicht gerechnet: Erst stellte Carmen Sellmer aus Itzehoe zwei Autogrammkarten der aus Itzehoe stammenden Schauspielerin Sabine Sinjen zur Verfügung, dann meldete sich aus Tutzing am Starnberger See Sabine Sinjens Schwester Julia Thomsen beim Verein.

Ein Telefonat der Vorsitzenden Jutta Ohl mit Sinjens Tante Elisabeth Kattner aus Lübeck hatte den Stein ins Rollen gebracht. Sie teilte mit, dass die Schwester von Sabine Sinjen in Tutzing wohnt. „Eine schriftliche Anfrage bei Julia Thomsen, ob sie wirklich die Schwester sei, hatte ein ausführliches Telefonat zur Folge“, erzählt Jutta Ohl. Julia Thomsen habe erzählt, dass es noch viele Kontakte in den Norden gibt – und im Anschluss einen Brief mit Fotoschätzen geschickt. Unter anderem war ein Bild aller Kinder mit Freundinnen aus der Talstraße dabei. Aber auch Sabine in portugiesischer Tracht, die drei Sinjen-Schwestern Weihnachten 1947 in Hamburg, Sabine Sinjen 1955 in München und ein Foto aus dem Schiller-Theater in Berlin, das Sabine Sinjen bei ihrer letzten Rolle in dem Stück „Geliebte Stimme“ zeigt.

Von Julia Thomsen erfuhr Jutta Ohl auch, dass es seit 30 Jahren einen Fan-Club in Unna gibt: „Das ist für uns neu.“ Sie freut sich, dass mit den „sehr persönlichen Fotos nun die Fotowand in der Stadtbibliothek erweitert werden kann“.

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