zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2017 | 01:36 Uhr

vernissage : Foto-Eindrücke aus Nah und Fern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Jahresschau der Lichtbildfreunde Itzehoe im Wenzel-Hablik-Museum ist eröffnet. Foto-Amateure zeigen breites Spektrum.

shz.de von
erstellt am 14.Jan.2014 | 05:00 Uhr

„Hängende Gärten“, malerische Ruinen, idyllische Winkel oder gar ein augenzwinkernder „Ort der Einkehr“: Erstaunlich, wie viel Unbekanntes es in der Stadt noch zu entdecken gibt. Aber auch im engeren Umkreis und in der Ferne finden sich immer wieder Motive voll überraschender Einblicke und Aussagen. Mit unterschiedlichsten Sichtweisen präsentiert die Jahresschau 2014 der Lichtbildfreunde Itzehoe dazu ein weites Spektrum. Eröffnet wurde die Ausstellung im Wenzel-Hablik-Museum bei gutem Besuch durch Susann Barnbrock und ist bis zum 26. Januar zu sehen. Der Eintritt ist frei.

„Ich hoffe sehr, dass wir Ihnen mit den Werken unsere Ideen, Gedanken und Inspirationen vermitteln können“, sagte die 2. Vorsitzende und ging auf die Arbeiten der zwölf Fotoamateure ein, die der Steinbildhauer Fritz A. Kunkelmoor mit einigen Exponaten ergänzt. Beim Gang durch die gewohnt sorgfältig aufgebaute Ausstellung findet der Besucher viel Interessantes, wie stets bei den Lichtbildfreunden in hoher Qualität.

„Eine leckere Frucht reift heran“, unter diesem Titel gibt Susann Barnbrock zu erkennen, was alles in einer simplen Erdbeere steckt. Eine Geschichte in fünf Bildern („In den Anden und überall“) erzählt Gisela Brinkmeier. Manfred Fischer war im „vielfältigen Großbritannien“ unterwegs; „very british“, was die Kamera zwischen London und den Hebriden festhielt. „Verborgen, aber dennoch allgegenwärtig“: Rolf Haacke besticht mit subtilen Aufnahmen aus Norwegen. Immer wieder gern gesehen: Maritime Motive, diesmal von Heinrich Nubbemeier („In Küstennähe“) und Jürgen Schack (Nordseeinseln).

Auch Bernd Schumacher, den Philosophen der Fotokunst, zog es ans Meer. Boote, Tauwerk, Sand und Strand versprechen „Weite und Frische, ein kleines Stück Freiheit“. Heinz Sellerbergs Thema ist das Porträt in eindrucksvoller Darstellung von Menschen in verschiedenen Lebenssituationen. „Den Augenblick speichern“ lässt Axel Sydow seine Kamera. Das Ergebnis: Nahaufnahmen von eingängigem Reiz. Wie schön der Herbst sein kann, gibt Gerd Sydow mit leuchtenden Farben wieder. Überhaupt sind es Naturaufnahmen, die das Bild der Jahresschau weitgehend bestimmen, so auch die Arbeiten von Heike Timm (mit einer Anleihe bei Goethe) und Dietmar Wagener („Von Bunt zu Schwarz-Weiß“).

Susann Barnbrock dankte den Sponsoren der Lichtbildfreunde und, mit einem Blumenstrauß, Museumsleiterin Katrin Maibaum für ihre Unterstützung. Die nächste Bilderschau werde bereits im Februar im Landgericht eröffnet, Thema: „Stadtlandschaften“. Viel Applaus gab es für die musikalische Umrahmung durch Moritz Kruit und Yannik Rösch, Schüler der Musikschule im Kulturhof. >

Geöffnet Dienstag bis Freitag 14 bis 17, Sonnabend 14 bis 18, Sonntag 11 bis 18 Uhr.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen