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Bürgerengagement : Förderverein für Kremper Denkmäler

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Elf Frauen und Männer wollen sich um das historische Vermächtnis der Stadt Krempe kümmern.

Die Kremper Vereinslandschaft hat Zuwachs bekommen. Jüngst gründete sich ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, denkmalgeschützten Gebäuden in der kleinen Marschenstadt zu helfen. Der „Förderverein denkmalgeschützter Gebäude in der Stadt Krempe“ will sich dabei vor allem der Förderung der Denkmalpflege annehmen.

Elf Frauen und Männer fanden sich im Gasthaus Krempe „Vor dem Grevenkoper Tor“ zusammen, um den neuen Verein aus der Taufe zu heben. „Es geht auch darum, das historische Vermächtnis der Stadt zu unterstützen und mit zu erhalten“, sagte Versammlungsleiter Gerd Kilbienski, der im Zuge der Wahlen zum zweiten Vorsitzenden gewählt wurde. Erster Vorsitzender ist Manfred Hahn. Emil Goldnik übernahm das Amt des Schatzmeisters. Außerdem wurden Paul Ahrens und Reinhard Kühlcke zu Beisitzern gewählt. Die Posten des Schriftführers und des Pressewarts blieben zunächst unbesetzt.

Zuvor hatte die Runde über die Satzung diskutiert. Die Initiatoren um den stellvertretenden Kremper Bürgermeister Kilbienski orientierten sich dabei an vergleichbaren Projekten in Wilster und Hohenlockstedt. „Der Auslöser ist der Wasserturm gewesen“, nannte Volker Musial den Anstoß für die Gründung eines gemeinnützigen Fördervereins. Dessen Mitglieder wollen in ehrenamtlicher Arbeit bei Planungen helfen, den Besitzern denkmalgeschützter Bauten beratend zur Seite stehen, aber auch finanzielle Mittel einwerben. Geplant sind außerdem Informationsveranstaltungen, die über die Historie der Stadt aufklären sollen, sowie Führungen durch Krempes historischen Ortskern.
„Großes Kapital können wir sicherlich nicht heranschaffen“, betonte Kilbienski, der aber hofft, für die denkmalgeschützten Gebäude der Stadt (Haus der Krempermarsch, Rathaus, Wasserturm) auch überregionale Institutionen als Unterstützer gewinnen zu können. Ganz bewusst will der Verein aber auch für denkmalgeschützte Gebäude, die sich in Privatbesitz befinden, offen bleiben. Erstes Ziel ist es, möglichst viele Mitglieder – Einzelpersonen, Unternehmen, aber auch die Nachbargemeinden – zu gewinnen.

>Beitrittserklärungen gibt es bei Gerd Kilbienski per E-Mail unter gkilbie@t-online.de

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erstellt am 12.Feb.2015 | 16:31 Uhr

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