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Ehrenamt : Förderverein behält bewährte Führungsspitze

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wahlen beim Förderverein Wilster Au und Schleuse / Vorstand klagt über zahlreiche Rückschläge

Die Führung des Fördervereins Wilster Au und Schleuse bleibt in bewährten Händen. Einstimmig bestätigten die Mitglieder Reinhard Bunge als Vorsitzenden, Lothar Möller als seinen Stellvertreter und Ingrid Mausolf als Schriftführerin in ihren Ämtern. Komplettiert wird das Gremium durch Schatzmeisterin Susanne Reese und den als Beisitzer berufenen Hans-Peter Micheel. Zusätzlich wurde Jens Tiedemann als Beisitzer in den Vorstand berufen, damit dort auch die obere Wilster Au gebührend vertreten ist.

Vor den Wahlen hatte Reinhard Bunge einen ausführlichen Jahresbericht erstattet. Er stellte fest, dass es bei der Mitgliederbewegung einen leichten Rückgang gegeben habe. Ende vergangenen Jahres lag der Bestand bei genau 86 Mitgliedern. Ihnen, aber auch zahlreichen Gönnern, dankte er für die finanzielle Unterstützung des Fördervereins.

Bedauernd stellte er in einem Rückblick auf die vergangenen vier Jahre fest, dass es häufiger negative als positive Nachrichten gegeben habe. Diese Entwicklung sei insbesondere im Umfeld des Tourismus ablesbar. So sei die Schleuse Kasenort zwar noch immer ein touristischer Anlaufpunkt. Insgesamt seien die Angebote und die Freizeitaktivitäten aber zurückgegangen. „Trotz aller Bemühungen hat es Rückschläge gegeben“, so Bunge. So sei die „Germania“ als Café und „Wintergastronomie“ seit zwei Jahren ausgefallen und dafür auch kein Ersatz in Sicht.

Auch der Aurallye-Verein habe mit einem besonderen Event zum zehnjährigen Bestehen im vergangenen Jahr sein feucht-fröhliches Spektakel auf der Wilster Au in dieser Form zum letzten Mal organisiert. Eventuell solle es aber eine Ersatzveranstaltung in einem anderen Rahmen geben. Immerhin: Die Kanugruppe wolle weiter ihre Lampionfahrt anbieten und auch den Aukieker gebe es noch – wenn auch nur noch buchbar für feste einzelne Touren.

Große Hoffnungen, so Bunge weiter, gebe es nach wie vor, dass sich im Bereich Gastronomie an der Schleuse eine Lösung findet. „Und sollte es nur ein kleiner Kiosk sein.“ Alle Aktivitäten rund um Au und Schleuse, so versprach Bunge, würden vom Förderverein gerne unterstützt.

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erstellt am 01.Apr.2016 | 12:25 Uhr

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