zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

17. Oktober 2017 | 00:54 Uhr

Flugtag : Fliegende Attraktionen in Hopen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Dithmarscher Luftsportverein hat zum Ausklang der St. Michel-Woche ein umfangreiches Programm auf dem Hoper Flugplatz in St. Michaelisdonn organisiert.

Zum traditionellen Flugtag auf dem Hoper Flugplatz lädt der Dithmarscher Luftsportverein (DLV) am Sonntag, 1. Juni, ein. Die Veranstaltung ist zugleich Abschluss der St. Michel-Woche.

„Wir haben aufregende Wochen hinter uns, denn die Vorbereitungen einer solchen Veranstaltung beginnen bereits im November des Vorjahres“, erklärt Norbert Schuldt, Leiter des Organisationsteams. „Doch trotz aller akribischen Vorbereitungen bleibt es am Ende eine Wette gegen Petrus“, gibt Schuldt zu bedenken und hofft, dass das Wetter in diesem Jahr endlich einmal wieder mitspielt, damit alle geplanten Flugzeuge ihren Weg nach St. Michel finden.

Auf jeden Fall haben die Organisatoren ein abwechslungsreiches Programm rund um die Fliegerei auf die Beine gestellt. Während sich die Kleinen an verschiedenen Attraktionen wie Hüpfburg, Quadfahren und Kletterturm austoben, können sich die Großen zum Beispiel über den neuen VW Polo oder den Golf Sportsvan informieren. Wer herausfinden möchte, ob Fliegen das Richtige für ihn ist, kann in diesem Jahr erstmals in einem Flugsimulator Platz nehmen und virtuell in St. Michaelisdonn starten und landen. Dabei sitzt man als „Pilot“ in einem originalgetreuen Cockpit eines Sportflugzeuges. Ganz besonders stolz sind die Organisatoren auf zwei neue Highlights für Kinder. Mit technischer Unterstützung des Hochseilgartens aus Hademarschen wird ein Kletterturm aus Getränkekisten und Strickleiter angeboten, an dessen Ende man eine Höhe von 15 Metern erklimmen hat. Wer es nicht ganz so hoch mag, kann auf dem neuen Bungee-Trampolin ohne große Mühe Sprünge bis zu drei Meter Höhe absolvieren.

Im Mittelpunkt des Flugtages steht aber das Geschehen am Himmel. Verschiedene Kunstflugvorführungen gehören ebenso dazu wie die Modellflieger, die Fallschirmspringer und die Flugzeugausstellung. Dass Fliegerei auch ganz lautlos sein kann, wird die Segelflugsparte des DLV zeigen. „Schon manch ein Airline-Kapitän hat seine fliegerische Karriere bei den Segelfliegern in St. Michel begonnen“, sagt Norbert Schuldt.

Das Programm wird um 10 Uhr gestartet und traditionell durch eine Vorführung des Modellflugvereins Brunsbüttel eröffnet. Im Anschluss werden zwei Kunstflugmaschinen vom Typ Extra 230 sowie Extra 300 i zeigen, welche atemberaubenden Manöver man mit diesen modernen Flugzeugen fliegen kann. Zum ersten Mal laut wird es an diesem Tag, wenn Uwe Schlättker seine Pitts Samson startet. Schon die markante Silhouette des Doppeldeckers lässt vermuten, dass es hier nicht um nostalgische Rundflüge aus der Pionierzeit der Luftfahrt geht. Wenn er das 500 PS starke Triebwerk mit seinen neun Zylindern und 16 Litern Hubraum anlässt, gilt alle Aufmerksamkeit ihm und seiner perfekten Choreografie am Himmel. Aber auch nostalgische Rundflüge in einem Doppeldecker können die Besucher genießen, wenn Claus Cordes gegen Mittag mit seiner originalen Focke Wulf Stieglitz aus dem Jahre 1936 eintrifft, dem Flugzeugtyp, der bereits in Quax der Bruchpilot mit Heinz Rühmann eine Hauptrolle spielte. Zwischen 14 und 15 Uhr wollen 14 Fallschirmspringer über Hopen abspringen. Aus Itzehoe werden drei so genannte Gyrocopter erwartet, die interessierten Zuschauern die Möglichkeit eines Mitfluges anbieten. Sofern Wind und Wetter mitspielen, werden in diesem Jahr als besonderes optisches Highlight gleich drei Boeing Stearman erwartet. Die Boeing Stearman ist einer der bekanntesten und meistgebauten Doppeldecker.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen