Grossfeuer : Flammen zerstören Autowerkstatt

Ein Auto auf einem Trailer steht in Flammen und das Gebäude des Reparaturbetriebs an der Waldschlösschenstraße.
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Ein Auto auf einem Trailer steht in Flammen und das Gebäude des Reparaturbetriebs an der Waldschlösschenstraße.

An der Waldschlösschenstraße in Heide ist heute Vormittag aus noch unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen.

shz.de von
29. März 2017, 16:10 Uhr

Großeinsatz der Rettungskräfte an der Heider Waldschlösschenstraße: In einer Autowerkstatt unweit der Fichtenhain-Rennbahn brach gestern Vormittag ein Brand aus, bei dem erhebliche Mengen Öl, Benzin und auch Gase in die Umgebung entwichen. Nach der Explosion einer Gasflasche wurde das Gebiet zeitweilig abgeriegelt. Zwei Menschen mussten mit leichten Verletzungen in das Westküstenklinikum gebracht werden.

Mehr als zwei Stunden waren Feuerwehren aus Heide, Süderholm, Weddingstedt und Ostrohe, Spezialisten des Löschzugs Gefahrgut sowie Polizei und die Rettungsdienstkooperation im Stadtteil Butendiek im Einsatz. „Als wir eintrafen, brannte das Gebäude mit der Werkstatt bereits in voller Ausdehnung“, berichtet Wehrführer Andre Eichert. „Es sind deshalb umgehend weitere Gruppen nachalarmiert worden.“

Laut Eichert befanden sich in dem Reparaturbereich noch Fahrzeuge. Insgesamt drei Autos brannten vollständig aus. Durch den sofortigen Einsatz des Hubretters Florian Dithmarschen, der eine Drehleiter an Bord hat, sowie das zügige Vordringen der Atemschutzträger konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnhäuser verhindert werden. Während Polizisten die Waldschlösschenstraße ab Kreuzung Fritz-Thiedemann-Ring Richtung Ostrohe komplett sperrten und aus Sicherheitsgründen auch keine Fußgänger mehr durchließen, versorgte der Notarzt zwei Personen mit Rauchgasvergiftungen. Wie das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Im Anschluss an die Löscharbeiten nahmen Ermittler der Heider Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Auch der Schaden ist noch nicht beziffert.

Nach den vorliegenden Informationen ging das Unglück glimpflich aus. Allerdings wurden auf dem Gelände der Firma zig Liter an Reparaturflüssigkeiten sowie Öl und Benzin freigesetzt, die in die angrenzende Kanalisation liefen. Nun müssen der Abwasserzweckverband Region Heide und das Dithmarscher Umweltamt ran, um die Schäden zu analysieren.


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