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Norddeutsche Rundschau

13. Dezember 2017 | 02:41 Uhr

Fischmarkt-Betreiber wehrt sich

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 27.Mär.2015 | 16:04 Uhr

Peter Wischmann und seine Frau Ines sind entsetzt über Bürgermeister Gerhard Blasberg. Dieser hatte im Wirtschaftsausschuss der Stadt die bisherigen Veranstalter der traditionellen Fischmärkte heftig kritisiert. Sie hätten der Verwaltung und Politik stets überzogene Versprechungen gemacht. „Wir wurden von allen belogen, dass sich die Balken biegen über die Erwartungen der Märkte“, hatte Blasberg geäußert (wir berichteten).

Dass sie überzogene Versprechungen gemacht haben, weisen Peter und Ines Wischmann zurück. „Wir sind sehr enttäuscht über die Äußerungen von Bürgermeister Blasberg“, sagt Peter Wischmann. „Seit über 30 Jahren sind wir in unserer Region als zuverlässiges und ideenreiches Veranstaltungsunternehmen bekannt.“ Wischmann will sich nicht den schwarzen Peter zuschieben lassen. Dass das Konzept Fischmarkt auf der Docke nicht funktioniert hat, sei nicht seine Schuld: „Der Standort ist falsch.“

Peter Wischmann: „Schnell mussten wir aber feststellen, dass sowohl die Besucher als auch die Händler und Aussteller vom neuen Fischmarktgelände in keiner Weise begeistert waren.“ Ein Umzug auf den alten Standort sei jedoch nicht gewünscht gewesen, dies hätten Gespräche mit der Stadtverwaltung gezeigt.

Was Peter und Ines Wischmann nicht nachvollziehen können: Sie gehen davon aus, dass Bürgermeister Blasberg all diese Probleme „ im Laufe der Zeit auch erkannt“ haben müsste. „Deswegen sind wir maßlos enttäuscht über seinen Kommentar im Rahmen der letzten Wirtschaftsausschuss-Sitzung. Wir haben weder gelogen noch bogen sich die Balken. Die Stadt Glückstadt ist an uns im vergangenen Herbst mit dem Wunsch heran getreten, dass wir im Jahr 2015 keine Fischmärkte mehr durchführen.“ Es sei erkannt worden, dass die Docke kein idealer Austragungsort für die Glückstädter Fischmärkte sei. „Insofern wurde mit unserer nunmehr getroffenen Entscheidung schlichtweg ein weiteres Mal dem ausdrücklich geäußerten Wunsch der Stadt entsprochen.“

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