Fischmarkt auf der Glückstädter Docke: Besucher beklagen ein zu mageres Angebot

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27. Juli 2014, 17:33 Uhr

Viele Menschen nutzten am gestrigen Sonntag das überwiegend schöne Sommerwetter für einen Besuch auf dem Glückstädter Fischmarkt. Dazu wurden auch die langen Wege bis zum Veranstaltungsgelände Docke am Außenhafen in Kauf genommen. Aus den Reihen der Besucher gab es allerdings Kritik an der Veranstaltung.

Die Besucher erwartete ein buntes Angebot von Bekleidung über Küchengeräte bis hin zu Beet- und Balkonpflanzen. Viele Obst- und Gemüsebauern boten ihre Erzeugnisse hier feldfrisch an. Auch für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt: Fisch – roh, gebraten oder dekorativ im Brötchen verpackt – heiße Suppe, knackige Grillwurst, aber auch Eis, Crepes, Bonbons, Brot und Kuchen in großer Auswahl waren im Angebot. Und in diesem Monat hatten auch viele Flohmarkthändler die Chance genutzt, ihre Waren auf dem Fischmarkt anzubieten. Für Stimmung sorgte die Band „Wonderland“ mit bekannten Songs aus den 60er und 70er Jahren. Sie zog ein breites Publikum an, bereits als die ersten Töne aus dem Pavillon am Markteingang ertönten.

Doch obwohl die Besucherzahlen sicher gut waren, bleibt ein unangenehmer Nachgeschmack vom Fischmarkt. Viele Gäste, die von auswärts angereist waren, beklagten sich über die Größe des Marktes. Früher am Hafen wäre mehr los gewesen und auch das Angebot wäre vielfältiger gewesen. Die Händler waren zwar zufrieden, waren sich jedoch auch trotz guten Verkaufs einig, dass der Markt nicht noch kleiner werden dürfe. Wenn die Besucherzahlen weiter zurückgingen, würde sich für viele die weite Anfahrt nach Glückstadt nicht mehr lohnen. Bleibt zu hoffen, dass der Rückgang der Anbieter aufgehalten werden kann und der Fischmarkt in den nächsten Monaten noch mehr Besucher zum Außenhafen lockt.

Der Glückstädter Fischmarkt auf der Docke wird seit 25. Mai vom Itzehoer Veranstalter Peter Wischmann (Globus Events) ausgerichtet. Bereits im Juni gab es Kritik am aus Besuchersicht überschaubaren Angebot des Marktes. Damals wurden diverse konkurrierende Veranstaltungen im der Region als Grund für gesehen.

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