First Responder der Burger Wehr: 30 Einsätze seit Jahresbeginn

Team der First Responder (v. li.):  Arne Puck, Thomas Kusch, Tilo Hülsmann, Torsten Henningsen, Frank Ole Ohlsen, Sven Zager, Patrick Andresen, Wolfgang Mohr, Svenja Möller, Henry Mohr, Markus Schöll, Udo Bruhns sowie  Michael Baden. Nicht im Bild: Lisa Dreessen, Rami Müller und  Sascha Fricke.
Team der First Responder (v. li.): Arne Puck, Thomas Kusch, Tilo Hülsmann, Torsten Henningsen, Frank Ole Ohlsen, Sven Zager, Patrick Andresen, Wolfgang Mohr, Svenja Möller, Henry Mohr, Markus Schöll, Udo Bruhns sowie Michael Baden. Nicht im Bild: Lisa Dreessen, Rami Müller und Sascha Fricke.

shz.de von
23. September 2013, 05:00 Uhr

Sechs Minuten ohne Sauerstoff und irreparable Gehirnschäden sind nahezu sicher. Das ist die brutale Wirklichkeit, der Burgs ,,First Responder“ seit Jahresbeginn den Kampf angesagt haben. First Responder, zu deutsch ,,Erste Antwort“, nennt sich deswegen auch die Truppe der 17 ehrenamtlich tätigen Pflichtfeuerwehrleute, die sich freiwillig dieser lebensrettenden Aufgabe verschrieben haben.

Hintergrund: Der Rettungswagen, egal ob er von Westerbüttel oder Krumstedt anrückt, braucht im Idealfall zehn Minuten. Zu spät für Menschen, die nach schwerem Herzinfarkt, Schlaganfall oder Unfall ohne Atemtätigkeit nur noch Minuten von Koma oder gar Tod entfernt sind. Die 15 Männer und zwei Frauen der Burger First Responder leben in Burg, sind vor Ort und top ausgebildet. Jeder hat neben seiner Feuerwehrausbildung zusätzlich 80 Stunden Ausbildung für den Notfalleinsatz mit Wiederbelebung hinter sich, jeder von ihnen muss jährlich 40 Stunden Auffrischung und Fortbildung absolvieren.

Vier der Burger First Responder, Frank Ole Ohlsen, Tilo Hülsmann, Arne Puck und Lisa Dreessen sind zudem hauptberuflich als Rettungsassistentin tätig. So hatte Ohlsen denn auch die Idee zur Gründung der Burger First-Responder-Einheit.

30 Einsätze absolvierte das Burger Team seit Jahresbeginn. Allein sieben Mal wurde die Herzdruckmassage ausgeübt. Aber die Helfer haben auch schon einen Kindernotfall und eine Amputation bewältigt.

Den Einsatz löst immer die Rettungsleitstelle in Elmshorn aus. Von Buchholz bis Hochdonn reicht das Einsatzgebiet der Burger. Sie stellen sich zwar selbst zur Verfügung, aber ihr Einsatz kostet Geld. Unterstützt wird diese Spezialgruppe bei Anschaffungen von Sponsoren.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen