Tradition : Finnentag: Für Freiheit und Demokratie eintreten

Deutsch-finnische Freundschaft beim „Finnentag“ in der Aula der Grundschule (von links): Generalleutnant Rainer Glatz, Brigadegeneral Asko Kilpinen, Bürgermeister Jürgen Kirsten, Feldbischof General Sariö und General Gert-Johannes Hagemann.
Deutsch-finnische Freundschaft beim „Finnentag“ in der Aula der Grundschule (von links): Generalleutnant Rainer Glatz, Brigadegeneral Asko Kilpinen, Bürgermeister Jürgen Kirsten, Feldbischof General Sariö und General Gert-Johannes Hagemann.

Vertreter aus Hohenlockstedt und Finnland legen in Gedenken an die Finnischen Jäger Kränze nieder

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03. März 2014, 16:50 Uhr

Gedenken an historische Ereignisse: Auch in diesem Jahr kamen am traditionellen „Finnentag“ wieder Hohenlockster und Finnen zusammen, um den historischen Ereignissen Rechnung zu tragen.

Denn vor 96 Jahren, im Jahre 1918, kehrten 2000 finnische Jäger nach drei Jahren der Ausbildung aus dem damaligen Lockstedter Lager ins finnische Lapua zurück, um ihren Freiheitskampf gegen sowjetische Besatzer zu führen.

Etwa 120 Teilnehmer fanden sich nun bei freundlichem Wetter am Ehrenhain in der Finnischen Allee ein. Musikalisch begleitet – wie gewohnt vom örtlichen Musikzug – legten Vertreter aus Hohenlockstedt und Finnland in Gedenken an die Finnischen Jäger Kränze nieder.

Mehr als 250 weitere internationale Gäste waren es hinterher in der Aula der Grundschule, wo zahlreiche Redner in einer Feierstunde an den Geist der Befreiung erinnerten, der im Lockstedter Lager seinen Ausgang nahm und bis heute dort fortlebt.

Hohenlockstedts Bürgermeister Jürgen Kirsten freute sich nicht nur über die vielen Teilnehmer und Ehrengäste, die er alle einzeln begrüßte, er rief auch den 97. Jahrestag der Ankunft Finnischer Jäger im Lockstedter Lager in Erinnerung. „Die seitdem gepflegten Freundschaften und Verbindungen wurden ständig ausgebaut und erweitert.“

Zahlreiche Gastredner würdigten sowohl die historische Befreiung als auch die Völkerfreundschaft, die seitdem entstanden ist und in Hohenlockstedt fortlebe.

Der stellvertretende Stabschef der Verteidigung, Vizeadmiral Juha Ranniko, gab den Zuhörern mit auf den Weg: „In der heutigen Zeit ist es wichtig, dass die Jugend für Freiheit und Demokratie eintritt.“

Der General der Infanterie und Kommandeur der Infanterieschule der Bundeswehr Gert-Johannes Hagemann forderte dazu auf, „das Gedenken an den Geist der Befreiung an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben“.

Der finnische Brigadegeneral Asko Kilpinen nahm dieses Thema auf und ergänzte: „Dies ist besonders in Europa, und von hier aus auch in den angrenzenden Regionen wichtig.“ Generalleutnant Rainer Glatz sage, dass dies aus einer Verbundenheit heraus geschehe, die bereits Jahrhunderte zurückliege.

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