Finanzausschuss des Amts bewilligt Investitionen

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08. Dezember 2014, 15:52 Uhr

Im Amtshaus fliegt öfter mal die Sicherung raus und in der kleinen Turnhalle werden die Volleyballer durch die Sonne geblendet. Das sind zwei der zahlreichen Probleme, mit denen sich gestern Nachmittag der Finanz- und Schulausschuss des Amtes unter Vorsitz von Dirk Krohn (Foto) aus Burg befasste.

Die Mädchen der Gemeinschaftsschule in Burg benötigen dringend eine neue Toilettenanlage. 40 800 Euro stellte man hierfür ein. Sowohl die Gemeinschaftsschule Burg, wie auch die in St. Michel erhalten ein interaktives Whiteboard zum Stückpreis von 5 000 Euro. Jeder kennt den dunklen langen Gang in der Burger Großsporthalle. 30 000 Euro sollen dort für Licht sorgen.

In der kleinen Burger Turnhalle fühlen sich besonders die Volleyballer nach jahrzehntelanger Hinnahme des Mankos von der Sonne gestört. 2000 Euro sollen Lichtblenden kosten. Abgelehnt wurde dies, weil das erst sinnvoll sei bei einem energetisches Sanierungskonzept der über 40 Jahre alten Turnhalle. Deswegen fordert der Ausschuss eine professionelle Energieberatung für das Gebäude und stellte hierfür 6000 Euro ein.

An der Grundschule in Burg sind weitere Zäune von Nöten, zum einen auf der Seite zu Familie Gunnar Osterholz hin, zum anderen vor der Mauer, die das Grundstück von Katja Schäfer abgrenzt. Bei der Mauer befürchten die Amtspolitiker, dass sie bröckeln und somit jemanden verletzen könnten. Außerdem soll das rückseitig der Schule am Ausgang vorhandene Drehkreuz durch Versatzstangen ersetzt werden. 11 500 Euro kostet das alles im schlimmsten Fall.

Im Amtsgebäude sitzen Leiter Udo Albrecht und Mitarbeiter in jüngster Zeit des Öfteren im Dunkeln, nämlich immer dann, wenn mal wieder die Sicherung rausfliegt. Auf Dauer kein Zustand, weshalb man 5000 Euro für Elektroarbeiten einstellte. Für weitere 15 000 Euro soll ein Elektroingenieur alle Leitungen suchen, ausmessen und auflisten – es fehlt bislang eine genaue Übersicht. Und 20 000 Euro werden für ein Brandschutzgutachten im Gebäude nötig.

Damit jeder Mitarbeiter im Amtshaus künftig das schnelle Internet nutzen kann, braucht es sechs Netzverstärker. Laut Daniel Döring, dem Internet-Experten im Amt, kosten die zusammen 20 000 Euro. Auch diese Mittel wurden vom Ausschuss bewilligt.

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