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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2017 | 13:09 Uhr

Feuerwehrleute in Atemnot

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 12.Dez.2015 | 00:32 Uhr

95 ausgebildete Träger von Atemschutzgeräten stehen aktuell bei den elf Feuerwehren in den Wilstermarsch-Gemeinden auf der Liste. Aber nicht viel mehr als die Hälfte von ihnen ist auch wirklich einsatzbereit.

Auf diese alarmierende Zahl wies bei der Dienstversammlung zum Jahresabschluss Peter Wyhnanek als Atemschutzwart hin. Die Gründe sind vielschichtig. Zum Teil fehle die vorgeschriebene Auffrischung von Kenntnissen, mitunter auch die regelmäßige Übungseinheit in der Atemschutzstrecke. Bei elf Feuerwehrleuten stehe es mit der erforderlichen Fitness nicht zum Besten.

Wer bei dem kräftezehrenden Einsatz unter schwerem Atemschutz in Atemnot gerät, sollte das Sportangebot „Fit for Fire“ nutzen. Diese dringende Empfehlung gibt Sportwart Jörg Sühl. Immer dienstags um 19.30 Uhr in der Brokdorfer Sporthalle wird trainiert – oder auch nicht. „Im Sommer stand ich einige Male ganz alleine da“, kritisiert Sühl die zum Teil schwache Resonanz. Entsprechend sei die Sommerpause dann auch ein bisschen verlängert worden. Aktuell werde der Sportbetrieb vor allem durch Teilnehmer der Feuerwehr Wilster aufrechterhalten, die regelmäßig mit zehn bis zwölf Leuten mitmache.

Sühl empfiehlt nun allen Ortswehren, vier oder fünf Kameraden mal zum Probetraining zu schicken. Vor allem die Atemschutzgeräteträger seien schließlich „potentielle Kunden“.

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