Beidenfleth : Feuerwehrleute bergen Toten

Die Taucher der Feuerwehr Itzehoe stiegen bei Wasser- und Lufttemperaturen im einstelligen Plusbereich vom Ponton aus in die Stör.
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Die Taucher der Feuerwehr Itzehoe stiegen bei Wasser- und Lufttemperaturen im einstelligen Plusbereich vom Ponton aus in die Stör.

Das Auto eines seit Weihnachten vermissten Elmshorners wurde vor Beidenfleth aus der Stör gehoben. Darin wurde der Leichnam des 77-Jährigen entdeckt.

shz.de von
01. Januar 2018, 12:46 Uhr

Seit Weihnachten galt ein 77-jähriger Mann aus Elmshorn als vermisst. Dieser hatte sich nach dem Besuch einer Feierlichkeit in der Gemeinde Beidenfleth nicht wieder bei seinen Angehörigen zurückgemeldet. Am Silvestertag nahm der Vermisstenfall ein trauriges Ende. Taucher der Itzehoer Feuerwehr entdeckten die Leiche des Mannes hinter dem Steuer seines Wagens auf dem Grund der Stör, wenige Meter neben dem Beidenflether Fähranleger. Die Umstände des Todes sind noch ungeklärt.

Am Sonntag wurden aufsteigende Luftblasen und Öl in der Stör nahe des Fähranlegers gesichtet. Die alarmierte Wasserschutzpolizei zog die Freiwilligen Feuerwehren Beidenfleth und Glückstadt sowie die Tauchergruppe der Itzehoer Wehr hinzu. Bei Wassertemperaturen um die fünf Grad Celsius und Sichtweiten von 30 Zentimetern tasteten sich diese behutsam von einem nahe gelegenen Bootsschlengel zur vermeintlichen Fundstelle vor. Über Funk erhielten die Einsatzkräfte auf der Seilfähre die traurige Gewissheit: Luftblasen und Öl stammten von einem mit einer Person besetzten silbernen Pkw. Nachdem die Taucher Hebekissen an dem auf dem Dach liegenden Fahrzeug angebracht hatten, wurde es mit Hilfe des Krans des Wechselladerfahrzeuges der Feuerwehr Glückstadt aus dem Wasser gehievt. Die Fähre setze auf die Bahrenflether Seite über, wo das Fahrzeug nach mehrstündigem Einsatz abgesetzt und die Person geborgen wurde. Die Kriminalpolizei Itzehoe übernahm die Ermittlungen.


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