zur Navigation springen

Neues Löschfahrzeug : Feuerwehr schlagkräftiger gemacht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

610000 Euro investiert: Neues Löschfahrzeug in Breitenburg übergeben und Gerätehaus erweitert.

Anbau am Feuerwehrgerätehaus und neues Löschfahrzeug für die Breitenburger Wehr: Das Ergebnis langjähriger Bemühungen mit einem Gesamtfinanzvolumen von insgesamt rund 610  000 Euro kann sich sehen lassen. Beide Maßnahmen wurden jetzt ihrer Bestimmung übergeben.

In seiner Rede ging Bürgermeister Ingo Köhne auf die Vorgeschichten der beiden notwendig gewordenen Investitionen ein. Gebraucht wurden eine zusätzliche Fahrzeughalle sowie mehrere Räume und ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) für das in die Jahre gekommene Tanklöschfahrzeug TLF 8/18. Nachdem innerhalb der Gemeindevertretung im Dezember 2014 der Beschluss für die Ergänzung des Bestandsgebäudes mit seiner Nutzfläche von 150 Quadratmeter um 145 Quadratmeter gefallen war, begannen Mitte 2015 die Bauarbeiten. Gleichzeitig liefen die Planungen für den Kauf des MLF. Mit Blick auf das ehrenamtliche Engagement hinsichtlich der Anbauaktivitäten mit über 1000 Stunden bedankte sich der Bürgermeister bei Wehrführer Martin Gramm: „Du hast wie deine Kameraden in der Bauphase so manche Stunde hier verbracht. Ohne diese Hilfe wären wir wohl jetzt noch nicht fertig.“

Hinsichtlich des Anbaus hatten die Gemeindevertreter zunächst in kleineren Kategorien gedacht. Gemeindevertreter Wilhelm Schwiering erinnerte an die Carport-Version im Wert von rund 50  000 Euro, die Breido Graf zu Rantzau allen späteren Initiativen vorangestellt hatte. „Daraus wurde dann ein Carport mit Schleppdach und zum Schluss der Anbau des Gerätehauses für zirka 440  000 Euro.“ Mit einem Augenzwinkern stellte der Redner heraus: „Damit liegen wir im Durchschnitt von Deutschland noch ganz gut.“ Dass die Kosten letztlich in die Höhe gingen, hatte nach Worten von Ingo Köhne plausible Gründe: „Wie viele wissen, ist der Umbau eines alten Gebäudes nicht immer sehr einfach. Die ganzen Vorschriften, die man einhalten muss, haben zu der Summe geführt“, hob der Bürgermeister vor der Festversammlung hervor. Auch wenn die SPD Breitenburg anfänglich eine andere Lösung favorisierte, nämlich einen Neubau als Ersatz für das Bestehende zu deutlich höheren Kosten, fiel das Urteil von Andreas Kropius positiv aus: „Wir hatten uns etwas Anderes gewünscht, aber das Ergebnis ist gelungen“, erklärte der Ortsvorsitzende.

Einfach seien die Überlegungen auch nicht im Zusammenhang mit der Anschaffung des neuen Feuerwehrfahrzeugs gewesen, das direkt auf die Bedürfnisse der Breitenburger Wehr zugeschnitten ist. Köhne: „Ein Fahrzeug von der Stange oder ein Standardfahrzeug gibt es nicht.“ Dass Breitenburg bei der Beschaffung des MLF den richtigen Schritt getan hatte, unterstrich der Fachwart Technik des Kreis Feuerwehrverbandes Steinburg, Hans-Jürgen Schnoor: „Das Fahrzeug entspricht den technischen Anforderungen.“ Und Torsten Hölck, stellvertretender Wehrführer des Amtes Breitenburg, stellte heraus, dass die Wehren „immer schwierigere Lagen abarbeiten“ müssen: „Da muss auch die Ausrüstung perfekt sein.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen