Chlorgasalarm : Feuerwehr hatte alles im Griff

Feuerwehrleute mussten in Schutzkleidung beim Chlorgasunfall in Quarnstedt helfen.
Feuerwehrleute mussten in Schutzkleidung beim Chlorgasunfall in Quarnstedt helfen.

Ein Defekt im Pumpenhaus sorgte für einen Chlorgasaustritt im Freibad Quarnstedt. Personen waren zu keiner Zeit in Gefahr.

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17. Juli 2014, 04:45 Uhr

Riesenschrecken zu Beginn der Sommerferien: Im dörflichen Freibad gab es Chlorgasalarm. „Die Feuerwehren aus Quarnstedt und Wrist sowie der Gefahrenzug des Kreises hatten die Situation aber schnell im Griff“, gab Bürgermeister Kurt Lindemann jedoch schnell Entwarnung. Aufgetreten war der technische Defekt im Pumpenhaus der frisch sanierten gemeindlichen Einrichtung. Als Bernd Siefke, technischer Betreuer im Freibad, den typischen Geruch wahrnahm, schlug er sofort Alarm und sperrte die Anlage ab. Durch die schnelle Alarmierung waren die Fachleute der Feuerwehren wenig später vor Ort und konnten den Schaden klein halten. „Personen waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr“, unterstreicht Lindemann.

Der örtliche Wehrführer Sönke Schümann-Pietz bestätigt eine erhöhte Chlorgaskonzentration. „Das konnte beim Durchmessen des Pumpenhauses eindeutig nachgewiesen werden.“ Nachdem das Gas mit Wasser niedergeschlagen war, konnte die Anlage noch am gleichen Tag wieder für den Badebetrieb frei gegeben werden.

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