Brandschutz : Feuerwehr auf allen Kanälen

Breites Online-Angebot: Sven Winter, Julian Stöver und Kevin Suck (v.l.) zeigen die unterschiedlichen Internet-Auftritte der Feuerwehr.
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Breites Online-Angebot: Sven Winter, Julian Stöver und Kevin Suck (v.l.) zeigen die unterschiedlichen Internet-Auftritte der Feuerwehr.

Mit neuen Auftritten im Internet und in den sozialen Netzwerken will die Itzehoer Wehr aufklären und Nachwuchs werben.

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07. Februar 2018, 05:09 Uhr

Es ist eine regelrechte Digitaloffensive, die die Freiwillige Feuerwehr gestartet hat: Die Internetseite der Wehr wurde komplett überarbeitet, in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram sind die Brandbekämpfer sehr aktiv, auch der Kurzmitteilungsdienst Twitter und das Videoportal Youtube werden für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt. Von der massiven Onlinepräsenz verspricht sich die Wehr, potentiellen Nachwuchs aufmerksam zu machen und Kontakte zu anderen Organisationen zu pflegen und auszubauen. Im Mittelpunkt steht aber der Wunsch, die Öffentlichkeit über die eigene Arbeit zu informieren.

Denn viele Menschen hätten ein falsches oder unvollständiges Bild von der Feuerwehr, sagt Julian Stöver, Pressesprecher der Wehr. Er kümmert sich mit seinem Stellvertreter Sven Winter und dem für Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Kevin Suck federführend um die Online-Angebote. „Die Idee, dass wir im Internet mehr machen wollen, entstand dadurch, dass wir gemerkt haben, wie wenig viele über unsere Arbeit wissen“, sagt Stöver. Mit dem breiten Info-Angebot wolle man dem entgegen wirken und zeigen, wie viel bei der Feuerwehr ehrenamtlich geleistet werde, so Stöver.

Kernstück des Online-Strategie ist die neue Website, an der vor allem Sven Winter fast ein halbes Jahr gearbeitet hat. „Sie hat ein modernes Layout und ist nun auch für mobile Endgeräte optimiert“, berichtet Winter. Aktuelle Einsätze werden ebenso abgebildet wie die technische Ausstattung und die sonstigen Aktivitäten der Brandbekämpfer. „Wir haben unter anderem von allen Fahrzeugen aktuelle Fotos gemacht“, sagt Winter. Das Erstellen der umfangreichen Hintergrundinfos sei eine Gradwanderung gewesen. „Wir wollen zum einen die breite Öffentlichkeit informieren, aber auch für Fachleute anderer Wehren ein attraktives Angebot schaffen.“

Über Einsätze und andere Aktivitäten informiert die Wehr auch aktuell auf Facebook, automatisch bedient wird dann jeweils Twitter. Das bildorientierte Netzwerk Instagram wird zur Verbreitung von Fotos genutzt. Der Erfolg gibt dem Team recht: Auf Facebook haben fast 5800 Nutzer Nachrichten der Wehr abonniert, auf Instagram folgen ihr mehr als 4000 Nutzer. Für den Kreis Steinburg sind das sehr beachtliche Zahlen. Das Interesse ist da. „Deshalb wollen wir unser Angebot auch weiter ausbauen und zum Beispiel noch mehr Videos für Youtube produzieren“, sagt Stöver.

Das Portal biete sich für kurze „Erklär-Filme“ an, die nicht nur Interessenten locken, sondern auch für die interne Ausbildung Nutzen bringen könnten. „Aber dafür fehlte uns im Moment noch die Zeit. Wir machen das ja schließlich auch alles ehrenamtlich und haben noch andere Aufgabe in der Wehr.“

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