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Umbau : Feuerwache präsentiert sich in neuem Gewand

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach dem Umbau haben die Kellinghusener Feuerwehrleute eine moderne Wache.

Einzig die Zentrale als Herz der Feuerwache hat sich kaum verändert. Kaum wiedererkennen konnten die Besucher aus dem CDU-Ortsverband sowie der Senioren-Union aber die übrige Anlage der Feuerwache: Nach monatelangem Handwerkereinsatz präsentierte sich das Gebäude in komplett neuem Kleid.

„Heute läuft alles über die Leitstelle in Elmshorn“, erklärte Sönke Benn der Gruppe im gläsernen Zentralen-Kabäuschen mit Blick auf die Schulstraße. Besonders die ehemaligen Politiker unter ihnen konnten sich noch gut an die alten Gegebenheiten erinnern. Noch gar nicht so lange ist es her, da liefen Alarmmeldungen am Standort Kellinghusen ein. „Von hier wurden damals auch die Umlandwehren alarmiert“, erklärte Benn. Eine gute Stunde führte der Gerätewart und feuerwehrtechnische Angestellte seine Gäste durch die frisch renovierten und energetisch sanierten Räume, Hallen und Unterkünfte. Dabei verriet er auch, dass die Kameraden das Ende des Provisoriums sehnlich herbeiwünschten. Das Schlimmste, wie Staub und Dreck und Lärm aus der Anfangszeit, haben sie bereits hinter sich. Nach jüngstem Stand, so Benn, sollen die Handwerker Ende des Monats abziehen.

„Hier im Verwaltungsgebäude erfolgte eine komplette Wärmedämmung, vom Dach über Wände und Fenster bis hin zur neuen Pelletheizung.“ Viel Platz gewonnen worden sei durch den Zugewinn der ehemaligen Arztpraxis. Aus der Küche konnten die Besucher einen Blick auf den Wegstreifen in Richtung des ehemaligen Plus-Markts werfen. Dort sollen die Kameraden künftig ihre Pkw abstellen. Über den Fußweg gelangen sie durch die elektronisch gesteuerte Schließanlage schnell in die Wache. Wie von Zauberhand öffnen und verschließen sich die Türen. „Das bringt wertvolle Zeit“, so einer der Besucher. Ebenso wie die noch einzurichtenden offenen Spinde (offen, damit die warme Luft aus der Fußbodenheizung durchziehen kann) sowie die Monitore, von deren Bildschirmen die Feuerwehrleute schon in der Umkleide alles über Art und Ort des Einsatzes ablesen können. Kein Gefummel mit Faxausdrucken im Einsatzwagen mehr. Fast klinisch rein spult sich die künftige Einsatz-Vorbereitung ab.

Frisch gefliest mit weißen Einparkstreifen präsentierte sich die große Fahrzeughalle. Der einfach übermalte Estrich von vor 40 Jahren sei heute gar nicht mehr genehmigungsfähig, erklärte Benn. „Und die Rolltore?“ Die wurden bereits vor zwei Jahren erneuert, als eines urplötzlich mitsamt der Sicherung heruntergefallen war. Beeindruckt zeigten sich die Gäste von der komplett neuen Elektrik plus Lichtanlage: „Hier war es viel zu dunkel“. Aufmerksam und gut gelaunt lauschten sie Benns Ausführungen zum nebenan gelegenen Waschraum.

Am Ende der Feuerwachen-Führung – nach vielen Informationen und Fragen – überreichte Ingo Altberg dem kundigen Exkursionsleiter ein Dankeschön in flüssiger Form. Einhelliges Fazit der Gruppe: „Gut, dass hier Nägel mit Köpfen gemacht wurden.“

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