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Feuerwehreinsatz : Feuer und viel Rauch bei der SAVA

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Brand bei der Sondermüllverbrennungsanlage in Brunsbüttel. Dicke Rauchschwaden steigen auf. Polizei und Geschäftsführung geben Entwarnung: Keine giftigen Gase.

Ein Feuer auf der Sondermüllverbrennungsanlage (SAVA) verursachte Montagabend eine starke Rauchentwicklung. Die Folge: Der Fähr- und Schiffsverkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal musste eingestellt und Straßen vorsorglich gesperrt wurden.

Gegen 19.05 Uhr war das Feuer auf dem Gelände der Anlage in der Ostertweute gemeldet. Durch den starken Rauch kam es zu erheblichen Sichtbehinderungen und Geruchsbelästigungen, die bis in den Bereich Brunsbüttel-Ort wahrgenommen werden konnten. Da zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt war, welche Gefahren von dem Rauch ausgehen könnten, wurde vorsorglich der Fähr- und Schiffsverkehr auf dem Kanal eingestellt sowie der Bereich um das Werk großräumig abgesperrt.

Der Werksfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Brunsbüttel gelang es dann schnell, das Feuer zu löschen und die Rauchentwicklung einzudämmen.

Auch von der Geschäftsführung wurde bestätigt, dass zurzeit nicht gesagt werden kann, welcher Stoff in Brand geraten sei, Messungen hatten aber ergeben, dass von den entstandenen Gasen keine Gefahr ausgehe. Auch nach Einschätzung der Einsatzleitung bestand für die Bevölkerung keine Gefahr.

Entstanden sei das Feuer an der Auswurfkassette, wo geschreddertes Gut dann der Verbrennung zugeführt werden soll und wieder Kontakt mit Sauerstoff bekommt. Zur genauen Ursache kann allerdings noch keine Angaben gemacht werden. Die Untersuchungen dauern an. Die zuständigen Stellen wie staatliches Umweltamt und Amt für Arbeitssicherheit wurden informiert.

Der Schiffsverkehr wurde gegen 20.13 Uhr wieder freigegeben, die Straßensperrungen um 20.41 Uhr aufgehoben.

Eingesetzt waren sechs Streifenwagen, die Feuerwehr Brunsbüttel und die Werksfeuerwehr.

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erstellt am 02.Okt.2013 | 05:00 Uhr

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