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Norddeutsche Rundschau

19. August 2017 | 19:22 Uhr

übung : Feuer im Rathaus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Im Itzehoer Rathaus beendet die Feuerwehr ihren praktischen Übungsteil für dieses Jahr. Viele Menschen müssen aus dem “brennenden“ Haus gerettet werden. Wehr und Bürgermeister sind zufrieden mit dem Verlauf.

Feueralarm im Rathaus, dichter Rauch und Hilfeschreie von überall: In ihrer Jahresabschlussübung hatte die Feuerwehr alle Hände voll zu tun.

Die Zugführer Mark Bollhardt und Holger Klein hatten die Übung vorbereitet für den Termin, an dem im Rathaus die letzten Vorbereitungen für die Bundestagswahl liefen. Doch Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen gab die Genehmigung, und am Ende konnte Wehrführer Peter Happe feststellen: „Der Ablauf der Wahl wurde nicht durch die Abschlussübung beeinträchtigt.“ Das Szenario: Im Keller war es zu einem Feuer gekommen, das sehr stark schwelte. Da nicht alle Türen zu den Verwaltungsabteilungen geschlossen waren, breitete sich der Rauch auch in die oberen Stockwerke aus. Es waren noch 15 Mitarbeiter im Gebäude, gespielt von den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Itzehoe. „Geschickterweise“, so Happe, riefen sie in verschiedenen Stockwerken um Hilfe.

Der Alarm kam über die Brandmeldeanlage, unter Führung Happes und seines Stellvertreters Achim Netzow eilte die Feuerwehr herbei. „Schnell war klar, dass die Rettung von Menschenleben Vorrang hatte“, so Happe. Beide Drehleitern wurden in Stellung gebracht, parallel wurde der Kellerbrand bekämpft. Ein weiterer Trupp baute die Verletzten-Sammelstelle mit dem Schnellaufrichtzelt auf, dorthin wurde der Rettungsdienst geleitet. Im Keller fanden die Helfer den verletzten Hausmeister – eine Übungspuppe.

„Nach Abschluss der Übung wurde dem Bürgermeister das Rathaus unversehrt wieder übergeben“, so Happe. Koeppen war zufrieden mit dem Ablauf und dankte der Wehr nochmals für die geleistete Arbeit in diesem Jahr. Besonders hob er den Einsatz in der Unwetternacht vom 19. auf den 20. Juni hervor und lobte auch die besonnene Hilfe bei dem schweren Unfall auf der Störbrücke Anfang September. Die Wertschätzung durften die Feuerwehrleute ganz handfest erleben: Direkt vor dem Rathaus wurden sie zu Wurst, Fleisch und Getränken eingeladen. In den Wintermonaten gehe es nun vor allem um theoretische Themen, so Happe.

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erstellt am 22.Sep.2013 | 17:19 Uhr

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