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Festgottesdienst für Kempermann: Pastorenstelle jetzt wieder besetzt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 08.Sep.2014 | 09:44 Uhr

Mit einem Festgottesdienst in der Bonifatiuskirche zu Schenefeld wurde am Sonntag Jan Kempermann in sein neues Amt als Pastor eingeführt. Nach mehr als eineinhalbjähriger Vakanz ist damit die halbe Pastorenstelle in Schenefeld wieder offiziell besetzt.

Der 61-Jährige tritt die Nachfolge von Pastor Lars Därmann an, der neben seiner Pastorentätigkeit in Wacken auch zweieinhalb Jahre in der Gemeinde Schenefeld als Seelsorger tätig war.

Nach dem Vorspiel des Bläserchors eröffnete Propst Matthias Krüger vom Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde den Gottesdienst gemeinsam mit Pastor Manfred Kaiser. „Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten“, verlas Propst Krüger den Psalm, der auch die Losung des Tages war.

„Dieses Wort möchte ich Ihnen heute mit auf den Weg geben“, wandte sich der Propst an Kempermann, der bereits seit Januar 2013 den Dienstauftrag im Umfang einer halben Stelle für die Arbeit in der Kirchengemeinde wahrnehme. Es sei doch ein gutes Wort für den Beginn, den Anfang und für das Neue.

In seiner Predigt ging Krüger noch einmal auf die Tätigkeit des Theologen in der Gemeinde ein. „Sie konnten Schenefeld kennenlernen, die Vielfalt der Aufgaben einer großen Landgemeinde mit ganz eigener Prägung.“. Dazu gehörten neben Pfadfindern und Hauskreise auch die Dörfer mit ihrer eigenen Identität, Menschen, die nach Gott fragten, die ihre Verstorbenen auf dem Friedhof besuchten und die, die stolz seien auf ihre schöne und 1200 Jahre alte Kirche oder Kapelle in Reher. Auch hätten die Kirchengemeinde und der Kirchengemeinderat Pastor Kempermann kennenlernen können und ihn schließlich einstimmig auf die zweite Pfarrstelle der Kirchengemeinde gewählt. „Ihr Dienstumfang hier beträgt 50 Prozent, mit weiteren 50 Prozent werden sie ihren Dienst in der Kirchengemeinde Jevenstedt tun“, so der Propst weiter.

Das sei für Gemeinde und Kempermann eine große Herausforderung. „Doch mit Langmut und Verständnis und Gottes gutem Geist mag es gelingen“. Zudem wusste Krüger, dass Kempermann nach langjähriger Zeit als Diakoniepastor die Seelsorge am Herzen liege. „Zeit haben für Menschen - denen nahe sein, die es schwer haben, denen helfen, die es niederdrückt, Worte finden, die stumm geworden sind“. Abschließend riet Propst Krüger, gemeinsam mit Pastor Manfred Kaiser und den Mitarbeitern fröhlich an die Arbeit zu gehen. „Schön, dass sie da sind“.

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