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Norddeutsche Rundschau

17. Dezember 2017 | 18:57 Uhr

Festakt begeistert: "Itzehoe sowieso!"

vom

shz.de von
erstellt am 25.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Itzehoe | "Es war prima!" Mehr Worte brauchte Dietmar Wull weber, Vizepräsident des Landgerichts Itzehoe, nicht, um den Abend zusammenzufassen. Und damit sprach er wohl allen Anwesenden aus der Seele. Die launige Moderation von Karl dem Großen, Theaterspiel und Musik aus allen Epochen und Stilrichtungen und mit Mitwirkenden aller Altersklassen - das kam bestens an. Die Stimmung beim anschließenden geselligen Beisammensein im theater itzehoe war hervorragend. Wohin man auch hörte, "toll", "super", "begeisternd" schnappte man immer auf.

Dabei hätte es auch ganz anders kommen können, ahnte VHS-Geschäftsführerin Christa Otte: "Festakt hört sich immer so steif an", sagte sie. "Aber das war es nicht. Es war locker und lustig." Sogar mehr als das: "Es war richtig toll", fand VHS-Leiterin Corinna Ahrens-Gravert. "Wir haben mitgefiebert, mitgeklatscht und mitgewippt." Vor allem das Zusammenspiel all der verschiedenen Akteure sei sehr gut gewesen. "Das war ein wirklich, wirklich schöner Abend."

Sie habe sogar Gänsehaut gehabt, meinte die Itzehoerin Waltraut Zorn. "Es war super, ich bin stolz auf unser Itzehoe." Der Abend bringe Mut für Itzehoe, ergänzte ihr Mann Gregor.

Selbst die Reden waren interessant, lobte Danuta Kosobudska aus der polnischen Partnerstadt Paslek. "Die Vorträge waren nicht so lang, aber interessant", meinte sie. "Sie haben wichtige Momente aus der Geschichte der Stadt gezeigt." Das Programm sei eine "schöne Reise durch so viele Epochen" gewesen.

Man dürfe auch nicht vergessen, wie viel Arbeit dahinter stecke, betonte Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der Firma Plate & Partner. "Andere könnten sich glücklich schätzen, wenn sie sowas aus Bordmitteln auf die Beine stellen würden. Das war ein ganz tolles Ding."

Sogar die Mitarbeiter des Rathauses gerieten ins Schwärmen. "Ich bin sehr angetan", sagte Hauptamtsleiter Frank-Dieter Simon. "Was für eine schöne Veranstaltung, eine super Sache." Andreas Arndt, Leiter des Amtes für Bildung, setzte noch einen drauf: "Wenn ich nicht schon bei der Stadt beschäftigt wäre, würde ich mich jetzt bewerben. Itzehoe sowieso!", sagte er lachend.

Ex-Bürgermeister Harald Brommer gefiel vor allem, wie Karl der Große durch den geschichtlichen Ablauf führte. "Das war ganz großartig gemacht, es hat mir richtig gut gefallen", sagte er. "Und man ahnt, welche Arbeit hinter dem Abend steckt."

Als Fan des Kaisers zeigte sich auch Elfie Horn-Boatey aus Oelixdorf. Karl der Große habe es geschafft, auch die weniger schönen Themen "ganz feinfühlig" zurecht zu rücken. "Er hat den richtigen Ton gefunden, um die kritischen Punkte trotzdem auszuleuchten."

Kein Wunder, dass bei so viel Lob auch der Kaiser selbst zufrieden war. "Man muss dem Volk auch einmal die Gelegenheit geben zu huldigen", sagte er großmütig und ließ sich seinerseits zu einem Lob für die Untertanen hinreißen: "Das Volk hat so weit funktioniert."

Nur einen Wermutstropfen gab es, fand Rainer Kattge vom Regionalen Berufsbildungszentrum: "Schade, dass wir jetzt wieder 25 Jahre warten müssen."

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