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Norddeutsche Rundschau

13. Dezember 2017 | 18:32 Uhr

Jugendzentrum : Fernsehkoch als Fördermitglied

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Fernsehkoch Mike Süsser tritt als 49. Mitglied dem Förderverein des Jugendzentrums in Burg bei.

shz.de von
erstellt am 27.Feb.2014 | 12:03 Uhr

Mit dem seit vielen Jahren in Österreich lebenden Fernsehkoch Mike Süsser („Die Kochprofis“, RTL 2) hat Burgs Jugendzentrums-Förderverein jetzt sogar ein prominentes Mitglied. Der Vorsitzende des Fördervereins, Dietmar Steffens, teilte Süssers Beitritt auf der jüngsten Sitzung mit.

Der in Burg aufgewachsene und vielen Burgern noch als Gastwirt der Burger Kate bekannte Süsser hat eine ganz besondere Beziehung zum Burger Jugendzentrum (JuZe). Er war bei dessen Eröffnung im April 1995 dabei und hielt den Besuchern mit einem Lachen fürs Foto die Tür auf. Zum Beitritt Süssers im Förderverein kam es per Zufall. „Auf Mike bin ich gekommen, weil seine Mutter seit 22 Jahren bei mir Handpflege macht“, holte Steffens aus. Bei dessen jüngster Maniküre rief Süsser zufällig seine Mutter an. Steffens bat ums Handy, erklärte dem Fernsehkoch die aktuelle Not im Burger Jugendzentrum. Der trat sofort dem Förderverein bei.

Süsser ist das 49. Mitglied im Förderverein, dem schon seine Mutter Monika Süsser-Lemster und Tante Jutta Märtin-Nöhring angehörten. „Mein Ziel ist 60“, betonte Steffens, der ständig auf der Suche nach neuen Förderern der Burger Jugend ist.

Immer noch gilt es, die von der Politik beschlossene und inzwischen wieder rückgängig gemachte Schließung des JuZe zu verhindern. Ein halbes Jahr besteht ein Verbot, erneut über die Schließung zu beraten. Diese Zeit will man nutzen, damit es gar nicht erst zu einer erneuten „Kraftprobe zwischen Rat und Förderverein“ kommt.

JuZe-Leiter Thies Claußen hat inzwischen begonnen, bei anderen Jugendzentren in der Region zu hospitieren, um das Burger Konzept zu aktualisieren. So besuchte er kürzlich das Juze Albersdorf. Die Jugendzentren in Wilster, Büsum, Meldorf, Marne und Brunsbüttel sollen folgen.

„Meiner Meinung nach muss das JuZe nicht mehr geschlossen werden“, sagte Steffens. „Ein aus Fördervereinsmitgliedern, Jugendlichen und Gemeindevertretern besetzter Arbeitskreis wird ein neues Konzept erarbeiten, Thies hat bereits mit der Fortbildung begonnen. Ich habe mich mit Bürgermeister Hermann Puck privat getroffen. Wir hatten ein sehr konstruktives Gespräch“, so der Vorsitzende des JuZe-Fördervereins. Es soll mehr Veranstaltungen geben. „Wir wollen ein freundlicheres Bild vom JuZe schaffen. Das ist an den Schulen leider noch negativ belastet, daran wollen wir arbeiten“, betonte Steffens. Sein Fazit: „Der Bürgermeister und ich glauben, das wir mit diesem Fahrplan eine Schließung des JuZe nicht mehr benötigen.“

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