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Norddeutsche Rundschau

15. Dezember 2017 | 04:24 Uhr

Neues Angebot : Ferienbetreuung hat sich bewährt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Gleichstellungsbeauftragte will das Projekt zu einem verlässlichen und beständigen Angebot im Großraum Kellinghusen machen

Erfolg für den ersten Durchlauf der Ferienbetreuung: „Großartig“, freut sich Wiebke Tischler über die Resonanz auf das Angebot in den letzten drei Sommerferien-Wochen. Die Gleichstellungsbeauftragte (GB) des Amtes zieht eine rundum positive Bilanz für das von ihr initiierte Projekt unter Trägerschaft des Vereins für Gemeindepflege (VfG). Unterstrichen wurde dies durch fröhliche Gesichter und positive Rückmeldungen beim gemeinsamen Abschlussfrühstück. Die Kinder lobten die netten Betreuer und das abwechslungsreiche Spielprogramm. „Und für uns waren die drei Wochen Gestaltung in Eigenregie eine tolle Herausforderung“, ergänzt Betreuerin Jule Bogner.

Im Trio mit Jonas Beselin und Daniel Leon-Ihrecke gelang es zügig, Vertrauen zu den kleinen Schützlingen aufzubauen. „Wir haben uns spielend schnell kennengelernt“, bestätigt Leon-Ihrecke. Zudem sei es spannend gewesen, ein Projekt von Anfang an zu begleiten. Zu dessen Erfolg trugen auch die Räume in der Ulmenhofschule bei. Der unvorhergesehene Umzug von der Grundschule (sie war wegen der Sperrung im Rahmen der Sanierung der Otto-Ralfs-Straße nicht erreichbar) ins Nachbargebäude stellte sich sogar als Glücksfall heraus. Rätseln, Basteln und Malen seien dort auch in der Höchstbesetzung mit 20 Mädchen und Jungen leicht zu bewerkstelligen gewesen. „Beim Musizieren war besonders das vorhandene Schlagzeug begehrt“, sagt Tischler. Auch die schuleigene Freifläche sowie der angrenzende Sportplatz und die Emil-Firla-Halle für Schlechtwetteraktivitäten wurden viel genutzt. Neben dem abwechslungsreichen, aber fest umrissenen Programm am Standort Ulmenhofschule mit Frühstück, Mittagessen und freiem Spiel zum Ausklang zählten Ausflüge auf Spielplätze und in die Stadtbücherei zu den beliebten Aktivitäten.

Zudem sorgte Tischler privat für Überraschungen: Ihre Kletterpartien auf den Luisenberger- und den Rathausturm waren ebenso beliebt wie eine Drei-Türme-Tour mit Hinnerk Egge. Da Spielen, Klettern und Toben hungrig macht, hatten die Veranstalter für tägliche Verpflegung gesorgt. „Ein warmes Mittagessen aus der Küche der Kita Stechelsweg konnte auf Wunsch dazu gebucht werden, alternativ brachten die Kinder eigene Verpflegung mit“, sagt Tischler.

Aus Erfahrung weiß die zweifache Mutter, wie problematisch die Kinderbetreuung in den Schulferien ist. „Berufstätigen Erziehungsberechtigten bereitet die Kinderversorgung regelmäßig Kopfzerbrechen.“ Deshalb sei sie froh über den sehr guten Verlauf der Ferienbetreuung und die positive Einstellung aller Verantwortlichen dazu. „Ohne grünes Licht aus den politischen Gremien, von Schulverband, Schule und VfG und ohne die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Kellinghusen hätten wir die Idee nicht umsetzen können.“

Nach dem gelungenen Start hofft Tischler nun, dass es mit Hilfe aller Akteure gelingt, die Ferienbetreuung zu einem verlässlichen und beständigen Angebot im Großraum Kellinghusen werden zu lassen. Eine Zusage hat sie bereits. Für Jule Bogner und ihre zwei Mitstreiter steht fest: „Wir sind auf jeden Fall wieder dabei.“

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