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Norddeutsche Rundschau

21. August 2017 | 16:17 Uhr

Ferienbetreuung für alle Kinder

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Neues Konzept für „Regenbogenland“ in Sude-West

Es gibt sie seit vielen Jahren – doch nun soll sie neu aufgestellt werden: die Ferienbetreuung an der Grundschule Sude-West. Die Steinburg Sozial gGmbH hat die Trägerschaft der Ganztags- und Betreuungsangebote an der Schule von der Stadt übernommen – und stellte nach dem Betreuungsjahr 2012/13 fest, dass die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen. Die Kosten für Eltern mussten deshalb um zehn Cent pro Stunde angehoben werden. Das hat für Diskussionen über die künftige Finanzierung gesorgt.

Deshalb hat Steinburg Sozial inzwischen ein neues Konzept vorgelegt. Dieses sieht vor, dass die Ferienbetreuung im „Regenbogenland“ künftig allen Grundschulkindern aus Itzehoe offen stehen soll. Bei einer Auslastung mit 23 Kindern und einem Elternbeitrag von 55 Euro pro Woche trägt sich das Angebot selbst. Platz ist für 60 Kinder vorhanden. Erstmals soll die Betreuung in den kommenden Osterferien angeboten werden.

Um das finanzielle Risiko der Träger in der Startphase zu minimieren, wurde im Schul- und Kulturausschuss beschlossen, die Betreuung zwei Jahre lang mit einem Fehlbetragszuschuss von bis zu 5000 Euro jährlich abzusichern.

„Wir merken zunehmend, dass Bedarf besteht“, sagte Andreas Arndt, Leiter des Amtes für Bildung. So sei das Itze-Cool-Camp innerhalb eines Vormittags ausgebucht gewesen, es gibt lange Wartelisten (wir berichteten). „Es scheint sinnvoll, so eine Maßnahme für Grundschüler anzubieten.“

Jürgen Stahmer und Dr. Ralf Schwedler (beide SPD) regten an, das Angebot auch für Itzehoer Kinder, die Grundschulen im Umland besuchen, sowie auswärtige Kinder, die in Itzehoe zur Schule gehen, offen zu halten. Die Betreuung sei zunächst offen für ein möglichst breites Publikum, betonte Arndt. „Auswahlkriterien legen wir fest, falls wir überrannt werden.“

Für Schwedler ist das erst der Anfang. Nach den Sommerferien müsse für die Zukunft ein Gesamtkonzept für die Ferienbetreuung gefunden werden, um möglichst viele Kinder teilhaben zu lassen und „das Windhundprinzip bei der Anmeldung zu vermeiden“.

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erstellt am 14.Feb.2014 | 05:00 Uhr

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