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Norddeutsche Rundschau

19. Oktober 2017 | 21:12 Uhr

Ferienbetreuung als Dauer-Einrichtung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 26.Sep.2014 | 16:54 Uhr

Es geht wieder los: Auch in der Herbstferien wird es eine Betreuung für Grundschüler geben. Nach dem erfolgreichen Start in der Sommerferien gelang es Wiebke Tischler, Gleichstellungsbeauftragte des Amts Kellinghusen, ein Folgeangebot für die schulfreie Zeit im Herbst auf die Beine zu stellen. Als Partner im Boot sind erneut der Schulverband und die Stadt Kellinghusen sowie als Träger der Verein für Gemeindepflege (VfG).

„Das Angebot für Grundschüler wird in der ersten Ferienwoche liegen“, kündigt Tischler an. Von Montag bis Freitag, 13. bis 17. Oktober ist der Nachwuchs aus den vier Klassenstufen der Grundschulen Kellinghusen, Hennstedt und Wrist jeweils in der Zeit von acht bis 15 Uhr willkommen. „Der VfG hat Erziehungsberechtigte bereits per Rundschreiben informiert“, sagt Tischler. Die Kosten für die einwöchige Ferienbetreuung belaufen sich auf 40 Euro pro Kind. Hinzugebucht werden kann auch wieder eine frisch zubereitete Mittagsmahlzeit.

Mit Jana Körting und Daniel Leon-Ihrecke stehen zwei erfahrene Betreuer für Spiel, Sport und Spaß bereit. „Daniel hat schon in den Sommerferien mitgewirkt“, erklärt Tischler. Und Jana dürfte zumindest dem Nachwuchs aus der Grundschule Kellinghusen aus ihrer Tätigkeit als Sozialpädagogische Assistentin bekannt sein.

Tischler hofft, das Angebot im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf als ständige Einrichtung etablieren zu können. Angepeilt hat sie insgesamt fünf Wochen Betreuungszeit. „Jeweils eine Woche in den Frühjahrs- und Herbstferien sowie drei Wochen in der zweiten Hälfte der Sommerferien.“ Letzteres beinhalte auch die Aufnahme von „Schulis“ aus den Kitas, unterstreicht sie.

Ihren Wunsch trug Tischler bereits im Sozialausschuss vor. Herausgestellt hatte sie dort außerdem, dass das Angebot für 2015 wegen der Planungssicherheit für die Eltern möglichst schon im November bekannt gegeben werden sollte. Bürgermeister Axel Pietsch (BFK) dankte ihr für die Organisation der ersten Ferienbetreuung vor Ort. Die Stadt habe sich beim Start finanziell beteiligt und werde auch im kommenden Jahr Fördermittel bereitstellen. Aus haushaltsrechtlichen Gründen problematisch werden könnte jedoch eine Zusage – 2500 Euro sind beantragt – noch vor Haushaltsberatungen Anfang 2015. Darüber müsse mit dem Kämmerer gesprochen werden, so Pietsch. Sollte die Ferienbetreuung als ständiges Angebot eingerichtet werden, müsste das Sozialgremium in seiner November-Sitzung außerdem eine feste Haushaltsstelle dafür einrichten.

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