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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 00:49 Uhr

Rastplatz : Ferien im Wohnmobil

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Kellinghusener Stellplatz ist eine beliebtes Anlaufziel für Touristen.

„Schöner als hier geht gar nicht.“ Renate und Kurt Jutzies loben den Wohnmobilstellplatz in der Jacob-Fleischer-Straße in höchsten Tönen. So ein wunderbarer Platz im Schatten lade ein, auch ein paar Tage länger zu verweilen. Mit seinem schnittigen Eigenheim auf Rädern macht das Rentner-Ehepaar bereits zum zweiten Mal Rast in der Störstadt. Beide können gar nicht aufhören, von der städtischen Einrichtung zu schwärmen. Strom, Ver- und Entsorgung – an alles sei auf dem kleinen, aber feinen Stellplatz gedacht. „Und die wunderschöne Roseneinfassung wird so sorgsam gepflegt“, unterstreicht Renate Jutzies.

Weitere Pluspunkte bekommt der Platz wegen seiner Nachbarschaft zum Freibad, wo gegen kleines Entgelt geduscht werden könne, und wegen der nahe gelegenen Einkaufsmöglichkeiten. „Hier fällt es leicht, morgens frische Brötchen zu holten.“ Das Urteil der Niedersachsen kommt nicht von ungefähr: Als eingespieltes Team sind sie seit fast 40 Jahre mit rollenden Gefährten auf Straßen im In- und Ausland unterwegs. „Zuerst mit Zelten,“ dann folgten nacheinander drei geliebte VW-Bullys. Aktuell bewegt das Paar das zweite große Wohnmobil. Da Kurt Jutzies bei Mercedes arbeitete, fiel die Wahl auch beim jüngsten hochmodernen Wagen auf die Marke mit dem Stern.

Frei von beruflichen Verpflichtungen, touren die Eheleute jetzt rund 180 Tage im Jahr zu schönen Stellen im Land. „Deutschland rauf und runter“, schmunzelt Kurt Jutzies. Als nächste Station steht Kappeln an der Schlei auf dem Fahrtenplan. Ein kleiner Unfall wird den Wohnmobil-Piloten und seine Ehefrau aber noch ein, zwei Tage länger in der Störstadt halten. Eine Fußverletzung, verursacht von einem falschen Tritt auf das Pedal des E-Bikes, wurde in einer örtlichen Praxis bereits verarztet. „Wir kommen gerade von dort, das geht schon wieder“, sagt Kurt Jutzies. Die Verzögerung auf dem Wohnmobilplatz macht ihnen nicht aus. „Das sind alles sehr nette Menschen hier, mit denen kann man sich sehr gut austauschen.“

Der jüngste Zuwachs – und damit das fünfte Mobil – sei spät in der Nacht eingetroffen. „Aber sehr leise.“ Überhaupt müsse auch die herrliche Ruhe der Anlage herausgestellt werden, unterstreicht Renate Jutzies. Die zusätzlichen Stunden wollen die sportlichen Eheleute für weitere Radfahrten in die grüne Umgebung nutzen. „300 Kilometer sind wir in und rund um Kellinghusen bereits geradelt“, berichtet Renate Jutzies. Begeistert erzählt sie von der Stellauer Kirche und dem Alten Pastorat. Ein dickes Lob bekommt auch das „Melkhus“, wo sie nach der Querung der Roten Brücke Rast einlegten. „Mein Mann trinkt so gerne Buttermilch“, die habe er dort ganz frisch bekommen. Aber auch das Eis und das selbst gebackene Tortenstück mundeten vorzüglich. Als Tipp an die Verantwortlichen raten die Besucher zu einer Optimierung des Rad-Kartenwerks. Die Wegbeschreibungen auf dem Plan aus dem Tourismusbüro seien häufig unklar gewesen. Erst ein Fahrradhändler in Wrist konnte mit einer perfekten Karte überzeugen.

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