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Verbrauchermesse : Fenster für den Wirtschaftsraum

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach zehn Jahren wieder eine Messe in der Schleusenstadt: 80 Aussteller präsentieren sich noch bis Sonntag Abend in Brunsbüttel. Dazu lockt ein unterhaltsames Rahmenprogramm an die Eddelaker Straße.

Gegen den Internethandel antreten, das kann und will sie gar nicht, die gestern Nachmittag eröffnete Messe in Brunsbüttel. Aber als Plattform für Gespräche und Kontakte bringt sie Kunden und Geschäfte einander näher. Denn: „Es geht um mehr als eine Ausstellung“, sagte Bürgermeister Stefan Mohrdieck bei der Eröffnung. „Im Vordergrund stehen die Information über die Produkte und die damit verbundene Kommunikation mit den Besuchern.“

Auf der Festwiese in der Eddelaker Straße, gegenüber vom Hallenbad, informieren 80 Aussteller in drei großen Zelten und einigen kleinen Pagoden. Auf 4000 Quadratmetern Zeltfläche und 3500 Quadratmetern Außenfläche präsentiert der Verein Handel Gewerbe Industrie Brunsbüttel (HGI ) als Partner noch bis morgen Abend sein informatives wie unterhaltsames Programm.

Bürgermeister Stefan Mohrdieck wies darauf hin, dass es die erste Messe seit zehn Jahren sei. Brunsbüttel stehe nicht nur für Industrie und Nord-Ostsee-Kanal, sondern auch für einen Handelsplatz. Dieser gelte auch für die Region, „denn der Austausch von Waren und Dienstleistungen macht nie an Gemeindegrenzen Halt“. Im Gegensatz zum Internet komme hier der direkte Kontakt zum Kunden zum Tragen. „Der abstrakte Begriff Kundenfreundlichkeit rückt in den Fokus.“ Handel stehe für eine lebendige Innenstadt, Arbeits- und Ausbildungsplätze und bringe Geld in die Stadtkasse.

Entwickelt vom Stadtmangement mit Stadtmanager Torsten Lange biete die Messe nicht eine Events-, sondern eine Kommunikationskultur. „Auch die Zusammenarbeit mit Tourismusbetrieben ist ein wichtiger Schritt.“

Dietrich Wienecke (HGI) bestätigte: „Die Messe ist ein Meilenstein für die geschäftliche Umgebung. 80 Aussteller präsentieren die Leistungsfähigkeit von Stadt und der Region.“ Verlegerin Inken Boyens meinte: „Dies ist ein deutliches Signal dafür, was wir als Wirtschaft leisten können.“ Stadtmanager Torsten Lange sagte: „Die Messe ist ein Fenster für den gesamten Wirtschaftsraum.“

Das Unterhaltungs- und Musikprogramm wurde moderiert von Hauke Thiel und Jörg Lotze. Musikalisch unterhielten die Delvtown-Jazzmen und die Keybord-Gruppe der Dithmarscher Musikschule. Am Abend feierten Aussteller und Besucher eine große Party.

Mit Spannung erwartet wird heute Nachmittag Moderator Carlo von Tiedemann, Urgestein der deutschen Unterhaltungsbranche. Er stellt sein aktuelles Buch „Ü60 – na und?“ vor.

Noch bis morgen Abend lädt die Zeltstadt zu informativen, unterhaltsamen Tagen ein. Für die kleineren Besucher gibt es Kletterspaß mit dem Team von Feinklettern, es besteht die Möglichkeit, einen Minibagger von HKL-Baumaschinen zu testen und auf einem richtigen Bagger das Erdreich bewegen.

Und schließlich gibt es noch einen Blick von oben: Der Dithmarscher Kranverleih bietet die Gelegenheit, sich die Messe aus luftiger Höhe anzusehen. Geöffnet ist an beiden Tagen ab 10 Uhr.

 

 

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