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Norddeutsche Rundschau

23. August 2017 | 10:49 Uhr

Feinster Elbsand lockt zum Sonnenbaden

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Nein, ein Geheimtipp ist der Bielenberger Strand schon lange nicht mehr. Aber einen Ausflug an die Elbe ist er allemal wert. Die Radtour führt vom Glückstädter Markt am Hafen entlang über den Rethövel. Dort geht es auf einem gut ausgebauten Weg über Neuland, Herrendeich, Schleuerdeich am Elbdeich entlang durch das Naturschutzgebiet Außendeich.

In Bielenberg empfängt Radwanderer die kleine Anlegestelle, in der heute nur noch Freizeitkapitäne ihre Boote vertäuen. Die wirkliche Attraktion ist der aufgespülte Strand. Feinster Elbsand lockt zum Buddeln, Sandburgen bauen und natürlich zum ausgiebigen Sonnenbaden. Das Baden ist allerdings wegen der gefährlichen Strömung verboten. Und da hier kein Hundeverbot herrscht, sind die Vierbeiner in ihrem Element. Stöckchen holen, Ball spielen, rennen, bis die Tiere erschöpft alle Viere von sich strecken. Bei Niedrigwasser ist sogar so etwas wie Watt- laufen möglich. Was die Stelle so attraktiv macht, ist die fast greifbare Nähe zu den großen Schiffen, die die Elbe auf- und abwärts ziehen. Aber hier liegt eine echte Gefahr. Bei Hochwasser bildet der Strand eine harte Abbruchkante, dazu verursachen die Schiffe starken Sog beziehungsweise Wellenschlag. Also: Vom Strand aus den Blick auf die Elbe genießen und dann nicht ins Wasser gehen.

Bei entsprechenden Wind- und Strömungsverhältnissen hat sich der Bielenberger Strand auch zum Surfer-Geheimtipp gemausert. Dann flitzen Könner mit atemberaubender Geschwindigkeit über die Elbe. Und wer all das nicht möchte, kann zu Fuß gehen. Von Bielenberg aus über Steindeich nach Kollmar. Hier ist der Weg das Ziel. Und der geht bei fast jedem Wetter.

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erstellt am 15.Aug.2014 | 13:26 Uhr

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