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Norddeutsche Rundschau

19. August 2017 | 00:25 Uhr

Kultur : Feiern mit Abba – wie früher

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Eine Coverband aus Leipzig entführt das Publikum im Theater Itzehoe in die 70er und 80er Jahre.

Itzehoe | Es ist schon 40 Jahre her, aber es dauerte nicht lange, und schon waren alle Lieder wieder da. Mit Schlaghosen und offenem Hemdkragen machte die sechsköpfige Band „Abba da capo“ im Theater Itzehoe die Erinnerung an die 70er und 80er Jahre wieder lebendig. Etwa 250 Besucher brauchten zwar eine Zeit – dann aber standen die meisten und feierten die größten Hits mit der Band.

Im ersten Teil präsentierte diese die ruhigeren Stücke der schwedischen Pop-Ikonen wie „The Winner Takes It All“, „Fernando“ und „Chiquitita“. Im zweiten Part folgten die schwungvolleren Songs wie „Dancing Queen“, „Waterloo“ und „Mamma Mia“. Seit 17 Jahren gibt es die Show der Band aus Leipzig unter diesem Namen − die Besetzung aber wurde immer wieder verjüngt. Die Songs von Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus sowie Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad bringen seit acht Jahren Rebecca Glantz (als Agnetha), Jens Kaufmann (Björn), Mario Fischer (Benny) und Daniela Manske (Anni-Frid) auf die Bühne, unterstützt durch Jan-Peter Lenzer (Bass) und Mario Kny (Schlagzeug). Mit einer sanft modernisierten Choreografie gelang es ihnen, die 70er Jahre mit dem aktuellen Sound und Lebensgefühl zu verbinden.

Der Urheber der Show von 1998, Hans-Jürgen Hesse, hatte den technischen Ablauf in der Hand. „Abba da capo“ spielen in ganz Deutschland auf Stadtfesten, Konzerten und Veranstaltungen, berichtete Managerin Sabine Glantz. Bei ihren rund 80 Auftritten im Jahr ist die Band aber europaweit unterwegs, war schon in Rumänien, Frankreich, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden und Polen und präsentiert das Abba-Feeling auch in kleinerer Besetzung in Konzerthäusern. Zuletzt trat die Gruppe zweimal in Brunsbüttel auf, zum ersten Mal war sie jetzt in Itzehoe zu Gast. „Das Haus finden wir wunderschön, es ist gut geeignet zum Mitgehen“, sagte Sabine Glantz.

Das fanden auch die Besucher. So waren mit Helga Frahm, ihrer Tochter Ute Duitsmann, ihrer Enkelin Pia sowie ihrer Nichte Berit Kunkelmoor gleich drei Generationen einer Familie im Publikum vertreten. „Abba war meine Zeit“, sagte Helga Frahm. „Als wir jung waren, haben wir mit ihnen durchgefeiert.“ Und auch Ute Duitsmann erinnerte sich noch an die alten Zeiten. „Ich bin mit Abba groß geworden“. Begeistert war auch ihre Tochter Pia, die es − wie viele andere Besucher − im zweiten Teil nicht mehr auf den Stühlen hielt. Spätestens jetzt war klar, was das Publikum von dem Abend hielt: „Thank you for the music.“

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