Fehlende Wärmebildkamera kostet viel Zeit

Ein Schwelbrand in der Küche eines Hauses an der Adolfstraße rief am Sonnabend die Feuerwehr auf den Plan. Größerer Schaden  entstand nicht.  Foto: jahnke
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Ein Schwelbrand in der Küche eines Hauses an der Adolfstraße rief am Sonnabend die Feuerwehr auf den Plan. Größerer Schaden entstand nicht. Foto: jahnke

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21. Mai 2013, 03:59 Uhr

Burg | Rauchentwicklung in der Dachgeschosswohnung Adolfstraße 28 lautete die Meldung, mit der die Leitstelle Burgs Wehr am Sonnabend um 11 Uhr alarmierte.

Binnen drei Minuten war Wehrführer Thomas Kusch mit den ersten Männern vor Ort. Die Atemschutzträger drangen sofort zum Brandort vor, entdeckten, dass die Abdeckung eines Herdes kräftig kokelte. Mit wenigen Stößen Löschwasser war das Feuer gebannt, dann wurde kräftig gelüftet. Die Bewohner des Hauses sammelten sich im Freien. Verletzt wurde niemand. Den Sachschaden schätzten Polizeibeamte vor Ort auf etwa 3 000 Euro.

Um sicher zu gehen, dass keine Brandnester unentdeckt in der Küche vor sich hin glimmen, ordnete der Wehrführer die Hinzuziehung der Eddelaker Wehr an. Die besitzt, anders als die Burger Wehr, eine Wärmebildkamera. Um weitere Brandnester sicher auszuschließen, wird eine Wärmebildkamera engesetzt, die im Übrigen auch bei der nächtlichen Vermisstensuche von unschätzbarem Wert ist. Etwa 30 Minuten dauerte es, bis vier Eddelaker Feuerwehrleute mit ihre Kamera kamen. Fünf Minuten später war der insgesamt einstündige Einsatz für die 15 ausgerückten Feuerwehrleute beendet. Mit einer eigenen Wärmebildkamera wäre man schon nach der halben Zeit zurück im Gerätehaus gewesen.

Burgs stellvertretender Wehrführer Michael Baden regte an, einmal durchzurechnen, wie hoch die Kosten sind, die durch die jährliche Warterei auf eine Wärmebildkamera zustande kommen. Für Burgs Pflichtwehr war es der zweite Einsatz am Wochenende. Am Freitag bereits war die Wehr zu einem Einsatz in der Hochstraße ausgerückt. Ein Rauchmelder war dort losgegangen. Ein Feuer gab es aber nicht.

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