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FDP: Glückstadt für junge Familien attraktiv machen

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erstellt am 07.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Glückstadt | Dass sich mehr Menschen für Glückstadt entscheiden und hier wohnen - das ist ein Ziel für den Wahlkampf der FDP. Das beinhaltet die Schaffung von Bauplätzen. Und dazu gehört die Verlagerung der Fußballplätze in das Marineviertel, um so Bauplätze zu schaffen. "Auch wenn es von der CDU vorangebracht wurde, sehen wir dies als eigenes Projekt an", sagt Ortsvorsitzender Stefan Goronczy im Pressegespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden Ralf Krüger. "Bei dem Sportverein muss sowieso investiert werden", sagt Goronczy zu dem Areal Molenkiekergang. "Der Grundgedanke ist, Glückstadt für neue Einwohner attraktiv zu machen." Junge Familien und "alle Neuzuziehende" sind willkommen. Die Stadt würde durch mehr Einwohner von höheren Zuweisungen und einem höhere Steuereinkommen profitieren.

Auch weitere Punkte würden zu dem Thema passen: die Forderung der FDP nach dem HVV-Beitritt - in diesem Punkt lassen wir nicht locker" - und zu weiteren Stopps der Nordostseebahn. "Wir wollen Verbindlichkeiten haben." Die Bahn sei ein Standortfaktor, der sich nicht verschlechtern darf.

Dazu passt auch der geforderte, zügige Weiterbau der A20 und attraktive, wohnungsnahe Kindergärten und Krippen. "In zehn Jahren haben wir nach der demografischen Entwicklung deutlich weniger Kinder", sagt Stefan Goronczy. Ohne Zuzug wären dann Schulen und Kitas nicht mehr ausgelastet.

"Mehr Parkplätze" fordert Ralf Krüger. Zumindests eine bessere Beschilderung für vorhandene Parkplätze. "In Friedrichstadt ist das Problem gut gelöst."

Beide Liberalen setzen sich für die Förderung von Tourismus ein. "In dieses Wachstumsfeld müssen wir investieren", sagt Goronczy. "Die Stadt muss ihren Beitrag leisten, aber auch die Gastronomie und der Einzelhandel. "Alle müssen ihren Teil beitragen." Eine Bettensteuer lehnen beide ab, sie sei rechtlich fragwürdig. "Wir passen auf, dass in dieser Frage kein Blödsinn passiert", sagt Goronczy. Als Erfolg für sich werten die Liberalen, dass Glückstadt jetzt Erholungsort ist. Was sie künftig möchten: Das damit mehr geworben wird, auch auf Verkehrsschildern.

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