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Farbe für Kartonagen: CFB macht als Rumpfbetrieb weiter

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 21.Aug.2014 | 15:36 Uhr

Nachdem sich zwischenzeitlich die Fronten verhärtet hatten, gibt es nun ein vergleichsweise gutes Ergebnis für die Beschäftigten der Chemischen Fabrik Brunsbüttel (CFB). Das Werk im Bayer-Industriepark macht mit 29 Mitarbeitern weiter, fertigt aber nur noch ein spezielles Braun für Kartonagen. Der restliche Betriebsbereich wird still gelegt. Die übrigen 61 Mitarbeiter haben die Möglichkeit, für vier Monate bis Dezember in eine Transfergesellschaft zu wechseln. Dort erhalten sie 80 Prozent ihres jeweils letzten Nettogehalts. Diese Gesellschaft, so Gewerkschaftssekretär Andreas Suss von der IG BCE, komme aus Hamburg und habe einen guten Ruf. Ziel ist es, die Menschen vor der Arbeitslosigkeit zu bewahren und in neue Arbeitsverhältnisse wechseln zu lassen. Außer der Transfergesellschaft seien auch Interessensausgleich und Sozialplan mit der Geschäftsführung der CFB vereinbart worden. Die Mitarbeiter in dem Rumpfbetrieb, so Suss, würden zu ihren bestehenden Vertragskonditionen weiter arbeiten. „Aus den gegebenen Umständen haben wir das bestmögliche Ergebnis für die Leute herausgeholt“, sagt Suss. Zudem sei die Bayer AG sehr entgegenkommend gewesen und habe die Rahmenbedingungen für das verbliebene CFB-Werk gesenkt. „Das ist ein bemerkenswerter Schritt.“

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