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Norddeutsche Rundschau

18. August 2017 | 06:52 Uhr

Glückstadt : Familienzentrum eingeweiht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Beratungen und praktische Hilfe auch für Flüchtlinge / Kinder und Erwachsene feiern nach dem offiziellen Teil mit einem bunten Programm

1978 wurde in Glückstadt die Familienbildungsstätte gegründet. Zunächst zwei Mitarbeiter versuchten in der Einrichtung einen Raum für Familien und deren Belange zu schaffen. Dass die FBS einmal ein so umfangreiches Angebot wie heute vorhalten würde, daran hat wohl damals noch niemand gedacht.

Jetzt wurde das neueste Projekt der FBS in den Räumen der Kindertagesstätte Elbbande offiziell eingeweiht. Seit Dezember des vergangenen Jahres arbeitet hier die Koordinatorin Marion Schink im Familienzentrum. Zur Einweihung waren viele Gäste eingeladen, um sich bei einem bunten Programm über das Familienzentrum und die selbst gesteckten Aufgaben und Ziele zu informieren. „Wir sind stolz auf das bisher Erreichte und schauen, was die Zukunft uns noch bringt“, freute sich die Geschäftsführerin der FBS Sabine Schade in ihrer Begrüßungsrede.

Auch Bürgermeister Gerhard Blasberg hatte sich trotz der angespannten Situation bezüglich der zu erwartenden Flüchtlinge in Glückstadt die Zeit genommen, der Einweihung des Familienzentrums beizuwohnen. Er dankte vor allem für die in der vergangenen Zeit immer vertrauensvolle und effektive Zusammenarbeit mit der Institution Familienbildungsstätte. „Ich hoffe, dass das so weiter geht, denn wir werden sicher auch in Zukunft noch viele Dinge gemeinsam anpacken müssen.“

Grüße des Kreises Steinburg überbrachte Stefan Rönnau. Er berichtete von der Arbeit der insgesamt vier Familienzentren, die im Kreis inzwischen aktiv sind. „Wir sind froh, in Glückstadt so engagierte und kompetente Mitarbeiter gefunden zu haben“, dankte er.

Als Koordinatorin des Netzwerkes für Familien im Kreis Steinburg war Antje Hachenberg nach Glückstadt gekommen. „Hier im Familienzentrum finden alle Eltern zeitnah und unbürokratisch Unterstützung“, lobte sie. Hier seien Ansprechpartner, wenn das Familienleben ins Wanken gerate. Menschen, die sich Zeit nehmen und die auch auf andere Institutionen hinweisen könnten, die weitere Hilfe geben.

Zum Ende des offiziellen Teils gab Marion Schink noch Hinweise auf die zahlreichen, geplanten Angebote des Familienzentrums, wie ein Elterncafé, das für alle Eltern offen ist für Austausch und gemütliches Beisammensitzen. Des Weiteren gibt es bereits einen integrativen Spielkreis für Kinder mit Migrationshintergund. Daraus hervor ging auch bereits eine Nachmittagsgruppe für Flüchtlingskinder, deren Eltern zeitgleich an einem Sprachkurs teilnehmen.

Nach dem offiziellen Teil gab es ein Fest für die ganze Familie mit Spielen, Ponyreiten sowie Eis, Kaffee und Kuchen.


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erstellt am 25.Sep.2015 | 12:13 Uhr

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