„Falschparken schon jetzt zu teuer“

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23. Juli 2015, 05:00 Uhr

Es kann am Klinikum ebenso passieren wie in der Innenstadt: falsch geparkt, erwischt! 275  100 Euro an Einnahmen aus Verwarn- und Bußgeldern erwartet die Stadt in diesem Jahr – rund 8,80 Euro pro Einwohner. Das sind weniger als im vergangenen Jahr, als insgesamt fast 300  000 Euro zusammenkamen bei rund 18  500 festgestellten Verstößen. Mit dem Bußgeldkatalog, der seit Mai 2014 gilt, stiegen die Strafzahlungen. Wird niemand behindert, werden im Normalfall 10 bis 15 Euro fällig. Jetzt verlangen die Grünen im Bundestag eine weitere deutliche Erhöhung bis hin zu einer Verdoppelung, um sich an das europäische Durchschnittsniveau anzupassen. Was halten die Itzehoer davon? Unser Mitarbeiter Niklas Laackmann hat sich umgehört.

Olga Jahn (26): „Ich finde Bußgelderhöhungen übertrieben, da Falschparken jetzt schon zu teuer ist.“

Heimke Wiebensohn (67): „Ich halte nichts davon. Falschparken ist so schon immer peinlich genug. Da braucht es keine höheren Strafen.“

André Tomaszewski (43): „Ich bin eher dagegen, da ich selber auch manchmal vergesse, meine Parkscheibe weiterzustellen und es dann ärgerlich wird.“

Jürgen Schulz (42): „Ich halte es eher für sinnvoll, da jeder es in der eigenen Hand hat, sich an die Verkehrsregeln zu halten. Parkverbote sind wichtig und sollten auch geahndet werden.“

Pascal Waage (23): „Bei Parkplatzmangel finde ich es unfair. Ansonsten halte ich Erhöhungen für richtig, da Verkehrsbehinderungen bestraft werden müssen.“

   Gerade Ältere waren ebenfalls der Meinung, dass die Strafen schon jetzt ungerechtfertigt seien, weil es zu wenig für sie nutzbare Parkplätze gebe.

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