Falscher Alarm: Streich oder Irrtum?

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17. Juli 2015, 15:51 Uhr

„Technische Hilfe, Menschenleben in Gefahr! Mehrere Personen im Wasser und nicht ansprechbar.“ Diese ersten Informationen der gestern Morgen um kurz vor 5 Uhr bei diversen Einsatzkräften eingehenden Alarmdepesche ließen zunächst das Schlimmste vermuten.

Als die Glückstädter Feuerwehr mit vier Einsatzfahrzeugen am Anlagenteich am Bahnhof eintraf und ihr Schlauchboot ins Wasser setze, war schnell klar, dass die über Notruf gemeldete Szenerie zum Glück nicht real war. Vielmehr trafen die Retter sowie die Polizei auf einen Jugendlichen. Der 17-jährige Glückstädter machte einen verwirrten Eindruck und redete von drei Erwachsenen und einem Säugling im Kinderwagen, die in den Teich gefallen seien. „Halluzinationen“, wie es ein Feuerwehrmann bezeichnete, denn ein Absuche des Uferbereiches brachte keine Erkenntnisse über einen Unglücksfall.

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