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Norddeutsche Rundschau

13. Dezember 2017 | 23:39 Uhr

Fahrräder für Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 04.Nov.2015 | 05:00 Uhr

Möglichst viele Radfahrer zu einem Klingelkonzert versammeln – das war die Aufgabe, die Radio Schleswig-Holstein (RSH) den Itzehoern Ende September stellte. Die Aufgabe wurde gemeistert, 2500 Euro sponserte RSH der Stadt, um Fahrräder für Flüchtlinge aufzuarbeiten. Jetzt wurden die ersten Räder an Migranten übergeben. „Damit kann ich zum Einkaufen oder zum Sprachkurs am RBZ fahren“, sagte Majd Al Moualem, einer der glücklichen Empfänger. Der 22-jährige Syrer aus Damaskus lebt seit drei Monaten in Itzehoe. Er freue sich, endlich ein bisschen mobiler zu sein.

Mit dem RSH-Geld wurden Ersatzteile für gespendete, defekte Fahrräder finanziert. Die Aufarbeitung und Reparatur übernahmen die Profis von Fahrrad Kaina – ohne Bezahlung. Inhaber Roland Scheefe zeigte Majd Al Moualem, wie die Gangschaltung funktioniert. Die Flüchtlingsbeauftragte der Stadt, Renate Wittern, die die Aktion organisiert hatte, zeigte sich sehr dankbar. Aber: „Der Bedarf an Fahrrädern ist weiter groß“, sagt sie. Über 50 Interessenten stünden noch auf ihrer Warteliste. Weitere Fahrradspenden nehme sie gerne entgegen.


>Kontakt Renate Wittern: 04821/603-240.

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