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Norddeutsche Rundschau

16. August 2017 | 15:51 Uhr

Fach-Tipps für altersgerechtes Bauen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Haus und Grund Wilster lädt alle Interessierten zum Themenabend ein

Seit sechs Jahren bietet der Haus- und Grundeigentümerverein Wilster in jedem Jahr – losgelöst von der Hauptversammlung – einen aktuellen Themenabend an. Der nächste findet am Dienstag, 24. Februar, um 19.30 Uhr im Hotel Busch statt. „Dazu sind nicht nur unsere Mitglieder, sondern auch die breite Öffentlichkeit eingeladen“, betonten Vorsitzender Paul-Adolf Tietjen und sein Stellvertreter Jan Lange in einem Pressegespräch. Der Eintritt ist auch diesmal wieder frei.

Gestartet war Haus & Grund im Jahr 2008 mit einem Themenabend rund um den Energieausweis. Daraus entstanden ist das Angebot einer thermografischen Untersuchung von Gebäuden. „Thermografie ist ein Renner, der uns auch heute noch beschäftigt“, stellte Tietjen fest. Energieberaterin Carmen Galba hat bis heute rund 400 Thermografie-Gutachten erstellt. Weitere Themen für Haus & Grund waren die Vermeidung von Schimmelbefall, Tipps zum Stromsparen und neue Heizungstechnik.

Die Themen der bevorstehenden Veranstaltung sind breiter angelegt. Carmen Galba informiert als Architektin über „Altersgerechtes Bauen im Bestand und Neubau“, während sich Agnieszka Petersen von der Provinzial-Versicherung in Kiel dem Thema „Vermögenssicherung – Pflege leicht“ widmen wird.

„Bestandsanpassung ist eine der wichtigsten Aufgaben für die Bauwirtschaft in den nächsten Jahrzehnten“, stellt Carmen Galba fest. Es sei zunehmend von Bedeutung, bestehende Wohnungen so anzupassen, dass Menschen dort auch im Alter selbstbestimmt und selbstständig wohnen können. Besucher erhalten außerdem umfassende Informationen über Kriterien, die beim Neubau zu beachten sind, wenn dieser von vornherein alten- und behindertengerecht geplant werden soll. Ihr Vortrag richte sich an alle Eigenheimbesitzer und Wohneigentümer sowie Interessierte, die sich über bauliche Möglichkeiten bei alters- oder krankheitsbedingter Mobilitätseinschränkung informieren wollen.

Carmen Galba hat sich in den zurückliegenden 20 Jahren schwerpunktmäßig mit der Sanierung vorhandener Bausubstanz befasst und mehrere Gebäude alten- und behindertengerecht saniert.

Dabei sind ihr Zuschusszahlungen und günstige Förderkredite nicht fremd. So informiert sie über ein spezielles Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die für Baumaßnahmen von 50  000 Euro einen zehnprozentigen Zuschuss zahlt oder für kreditfinanzierte Einzelmaßnahmen Kredite bis zu 50  000 Euro pro Wohneinheit zu einem Zinssatz von nur einem Prozent gewähre. Wenn noch einmal dieselbe Summe in äußere energetische Maßnahmen investiert werden, könnten bis zu 100  000 Euro pro Wohneinheit verbaut werden.

Provinzial-Referentin Agnieszka Petersen zeigt Wege auf, die vermeiden sollen, dass bei einem plötzlichen Pflegefall das eigene Häuschen „draufgehen“ könnte.

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erstellt am 09.Feb.2015 | 17:12 Uhr

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