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Norddeutsche Rundschau

13. Dezember 2017 | 21:41 Uhr

Explosion: Richtlinie für Spenden gebilligt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 20.Mai.2014 | 05:00 Uhr

Bis in den Sommer soll das Spendenkonto der Stadt für die Opfer der Explosion in der Schützenstraße noch bestehen bleiben. Denn wegen angelaufener Aktionen wird mit dem Eingang weiterer Spenden gerechnet. „Die bis dahin noch eingehenden Beträge werden sodann bis auf den letzten Cent an die Betroffenen weitergeleitet.“

So stand es in den Unterlagen für die jüngste Ratsversammlung. Diese musste nachträglich Kenntnis nehmen von der Richtlinie für die Verteilung der Spenden, die die Verwaltung erarbeitet hatte. Das war Neuland für die Stadt: Es gab keine Regelung und auch keine Grundsatzbeschlüsse.

Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen hatte die Richtlinie Ende März per Eilentscheidung in Kraft gesetzt, damit die Spenden – bisher 150 000 Euro – verteilt werden konnten. Sie gingen an Hinterbliebene, vor allem minderjährige Kinder, der Opfer sowie Mieter und Eigentümer der Gebäude Schützenstraße 1-8 und Moltkestraße 3. Hans-Dieter Helms (SPD) lobte die Verwaltung für die schnelle Aufarbeitung mit einem vernünftigen System. „Ich hoffe, dass wir viele so gute Arbeitsleistungen kriegen – aber nicht wegen solcher Ereignisse.“

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