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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 21:56 Uhr

Viele Besucher : „Etwas Besonderes“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Große Resonanz auf Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker im Autohaus Eskildsen.

„Eine besonders schöne Tradition“ – und das seit 25 Jahren. So gratulierte Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen zur „Silberhochzeit“, als er den Kunsthandwerkermarkt im Autohaus Eskildsen eröffnete. Weitere Gäste zum Jubiläum waren der stellvertretende Kreispräsident Volker Susemihl und Propst Dr. Thomas Bergemann.

Erst veranstaltete Hannelore Müller-Spreer den Markt im Kreismuseum, dann im Theater, nunmehr seit 15 Jahren im Autohaus. Die ganze Zeit dabei war Glasbläser Andreas Böhm aus Lauscha in Thüringen. Die anderen 64 Aussteller kamen dieses Mal aus neun deutschen Bundesländern, Dänemark und Holland.

Uralte Versteinerungen, Sammlerstücke und Mineralien bot Tjard Kusche aus Heidmoor an. Besonders interessiert waren die Besucher an seinen „Überraschungssteinen“, so auch Gabriele Franke. Sie kam am Wochenende aus Köln, um ihre Eltern zu besuchen, dabei sei sie auf den Weihnachtsmarkt aufmerksam geworden. „Ich war ganz überrascht über die Idee von einem Weihnachtsmarkt im Autohaus“, erzählte sie – für den Bürgermeister waren es „Hightech und Handwerk“ vereint. Die Kombination gefiel dem Gast aus Köln sehr gut. Gabriele Franke suchte sich einen Stein aus der Sahara aus, den Tjard Kusche für sie knackte – zum Vorschein kam sein glitzerndes Innenleben. „Die Leute kennen nur die fertigen Sachen, ich möchte zeigen, wie sie gemacht werden“, erklärte der Kunsthandwerker. Er sucht die Steine in Mexiko und der Sahara selbst, was endgültig darin ist, kann er nicht sagen: „Es gibt Bergkristalle, Amethysten, Achate, Chalzedone und seltene Erze“, erklärte er.

Viel zu schauen gab es auch bei Silke Timm aus Hamburg. Mit selbst gefärbter und gesponnener Wolle hatte sie mit ihrem Lebensgefährten Frank Krassowski einen Stand. Während er verkaufte, saß sie am Webstuhl. Wie 17 andere Kunsthandwerker war Silke Timm zum ersten Mal dabei, und ihr gefiel es sehr gut: „Dieser Markt ist etwas Besonderes und sehr geschmackvoll.“

Besonders süßes Kunsthandwerk gab es am Stand des Café Königsberg bei Fassihollah Rohparwar: „Alles, was das Schokoherz begehrt.“ Brigitte Jaschik aus Hohenaspe und Irmgard Schramm aus Itzehoe kauften gleich für Nikolaus ein.

Ein kleines Jubiläum feierte auch die Tombola. Bei der fünften Auflage verkaufte der Pfadfinderstamm „Janus“ aus Oldendorf die Lose, der in diesem Jahr zweimal seine Bleibe durch Feuer und Vandalismus verloren hatte. „Wir brauchen alles vom Löffel bis zur Kloschüssel“, so Stammesführer Max Embacher. Erika Seliger aus Itzehoe kaufte gern Lose bei Jano (7), „um den Kindern zu helfen“. Angela Lewanzik vom Förderverein war sehr zufrieden mit dem Losverkauf: „Sie werden uns aus den Händen gerissen.“

Kekse verkauften Schüler des Sophie-Scholl-Gymnasiums. Ihr Bus war Ende Juni bei Harburg am Anfang einer England-Fahrt ausgebrannt, die Reise wurde später nachgeholt, jedoch mit zwei kleinen Bussen. Das war teurer – der Keksverkauf sollte die Mehrkosten auffangen.

Gewohntes sowie viel Neues zum Jubiläum, und Hannelore Müller-Spreer war wieder sehr zufrieden: „Der Markt hat seit Jahren Tradition und ist trotzdem noch so kurzweilig, das ist schön!“

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