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Große Ausstellungsresonanz : „Es war unwahrscheinlich gut“

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Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Freizeitmaler Arno Kruse freut sich über die große Resonanz auf seine erste Ausstellung im Alten Rathaus in Wilster. Er bedankt sich allen, die ihn bei der Vorbereitung tatkräftig unterstützten und bei Laudator Helmut Jacobs für die Eröffnungsrede.

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erstellt am 03.Sep.2013 | 05:35 Uhr

„Es war unwahrscheinlich gut“, schwärmte gestern Arno Kruse. Der Stördorfer hatte am Wochenende erstmals seine Werke der Öffentlichkeit präsentiert. Die Resonanz war überaus gut, sowohl am Sonnabend als auch  am Sonntag kamen viele Besucher ins Alte Rathaus, um die Gemälde des Freizeitmalers in Augenschein zu nehmen. Schon zur Vernissage waren zahlreiche Gäste der Einladung gefolgt, darunter der erste stellvertretende Bürgermeister Helmut Jacobs. Er hielt die Laudatio zur Ausstellungseröffnung.

Zuvor hatte Arno Kruse seinen Dank an alle tatkräftigen Unterstützer gerichtet, die zur Vorbereitung der Premieren-Ausstellung beigetragen hatten. Speziell Bürgermeister Walter Schulz für die Bereitsstellung der Halle des Alten Rathauses, Hauptamtsleiter Ralf Glückstadt für die organisatorischen Regularien – Kruse: „Danke für die beachtenswerte Entscheidungsfreudigkeit, die mir zuteil wurde“ –, und er nannte die Eigentümer, die ihre Bilde als Leihgaben zur Verfügung gestellt hatten. Bildnisse und maritime Gemälde, die mit Ölfarben, Farbstiften oder Pastellkreide unter den Händen Arno Kruses entstanden, der vornehmlich in Anlehnung an den Impressionismus malt. Im Mittelpunkt steht für ihn der menschliche Körper.

„Malen hat dich dein ganzes Leben lang begleitet“, sagte Helmut Jacobs, der Arno Kruse von Kleinauf kennt und dessen beruflichen Werdegang nachzeichnete, aus dem die späte künstlerische Entwicklung hervorging. Arno Kruse, 1950 in Wilster geboren, absolvierte seine Malerlehre bei der Wilsteraner Firma Wulff. Dann ging er als Meisterschüler an die älteste Malerschule Deutschlands in Buxtehude. Seit 1989 ist er kaligrafischer Begleiter des „Goldenen Buches“ der Stadt Itzehoe“. Sein Gespür für seine künstlerische Begabung habe er erst sehr spät entdeckt, als er in die Altersteilzeit ging. Er lebt mit seiner Frau in Stördorf und engagiert sich neben der Malerei auch in den Vereinen Wilster-Au und Schleuse sowie Historische Rathäuser Wilster, war fünf Jahre Vorsitzender der Kanugruppe Wilster.

Weiter eingehend auf die Malerei, hob Jacobs die technische Entwicklung des Arno Kruse hervor. Er sei Autodidakt, habe mit Galeriebesuchen auf Studienreisen seinen künstlerischen Horizont erweitert. Die Pastellkreide-Technik habe er so weit verfeinert, dass man heute seine Arbeiten durchaus als Kunstwerke deuten könne. Dabei verwies Jacobs insbesondere auf das Gemälde einer Arbeitskollegin Arno Kruses, Agata Gusak. Das Besondere: Die Augen sind so gezeichnet, dass sie dem Betrachter, egal aus welchem Blickwinkel er sich dem Bild nähert, zugewandt sind. „Das hat Arno sehr gut gemacht. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, sagte Agata Gusak lächelnd während der Ausstellungseröffnung.

Und auch Helmut Jacobs unterstrich den künstlerischen Wert aus seiner Sicht als „Nicht-Kunsthistoriker“. „Ich finde die ausgestellten Bilder schön, Arno würde sagen, sie sind stimmig.“ Arno Kruse sehe sein künstlerisches Handwerk auf einer soliden Basis, Jacobs empfindet es als mehr. Er sei von den Werken beeindruckt und wünschte Arno Kruse noch „viele Jahre kreativen Wirkens“.


 

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