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Norddeutsche Rundschau

21. August 2017 | 21:45 Uhr

Breitband : Erste Verträge liegen vor

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach drei Beratungsterminen in Fitzbek, Oeschebüttel und Quarnstedt bereits ein Drittel der Anschlüsse erreicht, zweites Aktionsgebiet aufgemacht.

Nach den ersten Infoveranstaltungen im Pilotgebiet wird es jetzt ernst – die Stadtwerke Neumünster führen in den zehn Orten Einzelgespräche mit den Bürgern, beantworten weitere Fragen helfen beim Ausfüllen der Verträge und nehmen diese entgegen. Mit sieben Mitarbeitern waren sie jetzt unter anderem im Feuerwehrgerätehaus in Fitzbek zu Gast. Und der Andrang war groß. Nach einer Stunde bildete sich sogar eine Warteschlange.

In den Gesprächen mit den Kunden ging es vor allem um Einzelfragen, beispielsweise nach den Freimetern. „Die Verträge wurden gleich hier unterschrieben, die Bewohner sind nicht umsonst gekommen“, sagte Konrad Pätz, Vertriebsmitarbeiter der Stadtwerke Neumünster (Kampagnen- und Produktmanagement). „Auch Mieter können unterschreiben, sie brauchen aber einen Grundstücksbegehungsvertrag mit dem Eigentümer.“ Für die Bewohner seien die Vorteile klar: „Sie werden ans schnelle Netz angeschlossen, und sie können bei uns auch gleichzeitig Gas und Strom erwerben, erhalten von den Stadtwerken Neumünster alles aus einer Hand.“ Und außerdem: „Es gibt lukrative Wechselprämien!“

Von den Vorteilen überzeugt waren Marion Klein, Hausfrau und Hundezüchterin, und ihr Mann Gerd Klein, von Beruf Fleischer. „Wir wohnen schon immer in Fitzbek“, erzählte Marion Klein. „Und wir wollen ein vernünftiges, stabiles und schnelles Internet.“ Sie haben eine 2000er DSL-Leitung, erreichen laut Messung aber nur 1500 KBit. „Dies ist ein Fünfzigstel von der Geschwindigkeit, die es nach einem Glasfaserkabelanschluss gibt“, rechnete Martin Stadie, Produkt- und Kampagnenmanagement Telekommunikation bei den Stadtwerken Neumünster, aus.

Bilder auf die eigene Homepage hoch zu laden, dauere momentan zwei Stunden, schilderten sie. „Zu Stoßzeiten können wir nicht gemeinsam ins Netz gehen, dann ist der Seitenaufbau grauenvoll“, so Marion Klein. „Es ist praktisch, dass die Stadtwerke zu uns ins Dorf kommen. Das zeigt uns, dass sie bemüht sind, Kundenservice groß zu schreiben.

Fitzbek war nach Quarnstedt und Oeschebüttel bereits die dritte einer ganzen Reihe weiterer Veranstaltungen direkt vor Ort. Informiert wird ferner in den anderen sieben Kommunen des Pilotgebietes: Sarlhusen, Rosdorf, Störkathen, Wiedenborstel, Rade, Willenscharen und Lockstedt. Ein- bis zweimal werden die Vertreter dort beraten, informieren und Verträge entgegengenommen. Insgesamt benötigen die Stadtwerke im gesamten Pilotgebiet 500 Anschlüsse.

Am Ende des Tages konnten sich die Stadtwerke-Vertreter freuen: „Bombastisch. Wir haben in den drei bisherigen Gemeinden bereits um 150 bis 170 Verträge abgeschlossen, das ist schon groß“, sagte Martin Stadie. Fast ein Drittel der zu erwartenden Menge sei damit geschafft. „Wir müssen jetzt nur weiter anpacken und sehen, dass wir die anvisierte Zahl erreichen.“ Die aktuellen Zahlen können auf der Homepage der Stadtwerke Neumünster (www.swn.net, unter „SWN-NetT im Kreis Steinburg) eingesehen werden. Geht alles glatt, gehen die ersten Nutzer voraussichtlich im September mit dem schnellen Glasfaser-Anschluss ins Internet.

Mittlerweile haben die Stadtwerke ein weiteres Aktionsgebiet mit ca. 950 Haushalten in Angriff genommen. Dazu gehören die Gemeinden Mühlenbarbek, Wittenbergen, Wulfsmoor, Auufer, Hingstheide, Breitenberg, Moordiek, Westermoor und in Kronsmoor. Hier finden zurzeit die Informationsveranstaltungen für die Bürger statt (siehe Infoteil).

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erstellt am 26.Feb.2014 | 04:45 Uhr

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