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Norddeutsche Rundschau

19. August 2017 | 05:59 Uhr

Erste Schritte für neues Haus der Jugend

vom

itzehoe | 4669 Mal "Ja", 1569 Mal "Nein" - am Ergebnis des Bürgerentscheids hat sich in der gestrigen Sitzung des Abstimmungsausschusses nichts mehr geändert. Das Alsen-Projekt ist gestoppt, das Haus der Jugend wird an der Grunerstraße gebaut. "Zügig" könne das geschehen, hatte es bei den Initiatoren des Entscheids geheißen. Erste Informationen dazu gab es im Hauptausschuss.

"Der Entwurf aus dem Februar 2011 muss weiterverfolgt werden", sagte Bauamtsleiterin Bettina Bühse. Gemeint ist die kleinere Lösung für das HdJ an der Grunerstraße mit einem reduzierten Raumprogramm, nachdem die Investition auf 2,5 Millionen Euro begrenzt worden war. Der Bebauungsplan aber sei noch auf die große Lösung abgestellt. Er muss also angepasst werden, ebenso wie das Lärmgutachten - denn dieses sei damals auch auf die große Lösung ausgerichtet gewesen, so Bettina Bühse. Für das Gutachten wiederum müsse aber erst die Planung des Gebäudes weiter vorangeschritten sein, von der die "zeitliche Dimension" stark abhänge. Bis zu einem Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan würden sechs bis neun Monate vergehen.

CDU und SPD wollten es genau wissen, fragten mehrfach nach, bekundeten aber auch den Willen, schnell voranzukommen: "An Sondersitzungen soll es nicht scheitern", so Hauptausschuss-Vorsitzender Ralph Busch (CDU).

"Umgehend" wolle die Verwaltung die nötigen Schritte einleiten, sagte Bettina Bühse. Noch aber hat sie dafür keine Planungsmittel zur Verfügung. Hauke Carstens, Leiter des Amtes für Finanzen, will sie im Finanzausschuss am 26. August einwerben und im September von der Ratsversammlung beschließen lassen. "Danach könnte der Planer mit der Objektplanung beginnen." Und wann wird eingeweiht? Bei einem Baubeginn 2014 im Jahr 2015 sagte Bettina Bühse - verwies aber auch darauf, ihre Glaskugel nicht dabei zu haben.

Freie Mittel durch das Aus für das Alsen-Projekt gebe es vor allem ab 2014, so der Kämmerer. Für dieses Jahr eher weniger: Die bisher aufgelaufenen Ausgaben seien nun nicht mehr förderfähig - inwieweit das den Stadt-Etat in der Abwicklung des Projekts belasten werde, sei noch mit dem Innenministerium zu klären. Dieses hielt sich gestern auf Nachfrage bedeckt: Konkrete Aussagen seien nicht möglich. Demnächst würden Gespräche mit der Stadt geführt.

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erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

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