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Ausstellung : Erschütternde und mahnende Ausstellung über Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mit einer Podiumsdiskussion wird am heutigen Montag in Brunsbüttel die Ausstellung „Flüchtlinge an Europas Grenzen“ eröffnet.

Gleichermaßen erschütternd wie mahnend ist das Plakat für eine ganz besondere Ausstellung gestaltet, die heute im Elbeforum Brunsbüttel eröffnet wird. Ein quer ausgerollter Stacheldraht, in dem sich die Flaggen der europäischen Staaten verfangen haben, ruft zum Besuch der Ausstellung „Flüchtlinge an Europas Grenzen“ auf, die von der Volkshochschule Brunsbüttel gemeinsam mit dem von Johannes Wöllfert geleiteten Politischen Club auf die Beine gestellt wurde.

„Es sind aufrüttelnde Bilder über das, was an Europas Außengrenzen geschieht“, sagte der Politikwissenschaftler Dirck Boerma, der heute zur Eröffnung ab 19 Uhr auf dem Podium sitzen wird. Seine Gesprächspartner sind Martin Link vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein und der Afghanistan-Flüchtling Shafiq Feyzi als Sprecher der Organisation „Jugend ohne Grenzen“ (JoG). Die Gesprächsleitung hat VHS-Fachbereichsleiter Roland Ladage.

Die Ausstellung findet vom 19. Mai bis 22. Juni im Elbeforum statt und ist für Jedermann zugänglich. Gruppen werden um vorherige Anmeldung bei der VHS (04852/51222) gebeten.

Der erste Teil der Ausstellung informiert über die Flucht aus Afrika und beleuchtet Ursachen und Folgen einer humanitären Katastrophe. Der zweite Teil widmet sich dem konkreten Schicksal von Kindern und Jugendlichen, die als so genannte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ohne ihre Eltern zu uns nach Deutschland gekommen sind.

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