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Straßenverkehr : Erntezeit: Bauern werben um Verständnis

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Maisernte ist in vollem Gange – und mit ihr viele verschmutzte Straßen. Der Bauernverband bittet die Bevölkerung dafür um Verständnis. Nicht immer folgt hinter dem Schlepper auch gleich ein Reinigungstrupp.

Mehr als 100 000 Hektar umfasst der Kreis Steinburg, rund 68 000 davon werden landwirtschaftlich genutzt. Das macht sich in diesen Tagen auch verstärkt auf den Straßen bemerkbar. Es ist Erntezeit. Von der landwirtschaftlichen Nutzfläche entfällt mehr als die Hälfte auf Ackerland. Etwa ein Drittel davon werden zum Anbau von Silomais genutzt – etwa die Hälfte davon zur Verfütterung an die Rinder, der Rest wandert in Biogasanlagen. Besonders auf den Maisfeldern herrscht jetzt Hochkonjunktur. Und mit dem Beginn der Erntearbeit ist für die Autofahrer besondere Vorsicht zu empfehlen. Je nach Witterungssituation muss mit teilweise erheblich verschmutzten Straßen gerechnet werden.

Die Landwirte, so versichert der Kreisbauernverband, würden die Verschmutzungen zeitnah beseitigen, ganz vermeidbar seien diese aber nicht. Darüber hinaus sind die großen Erntefahrzeuge deutlich langsamer, was vor allen Dingen in Kurven oder nach Kurven hohe Aufmerksamkeit erfordert. Die Landwirte bitten auch hier die Bevölkerung um Verständnis.

Seit zwei Jahren fordert der Bauernverband alle Landwirte und Lohnunternehmer zudem auf, ein Tempolimit von 30 km/h einzuhalten.

Darüber hinaus versuchen die Bauern, Ringverkehre einzurichten, um den Begegnungsverkehr der großen Maschinen und Transportfahrzeuge zu vermeiden. Auch nächtliche Arbeiten sollen auf ein Minimum beschränkt werden.

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erstellt am 06.Okt.2013 | 17:15 Uhr

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