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SPD Herzhorn : Ernst Lausten jetzt Ehrenvorsitzender

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Jahresversammlung beim Ortsverband der Sozialdemokraten

Ernst Lausten ist von der SPD-Herzhorn zum Ehrenvorsitzenden ernannt worden. Insgesamt 27 Jahre führte er Ortsverein an. Er war fast genauso lange Fraktionsführer und auch stellvertretender Bürgermeister in Herzhorn. 35 Jahre war er außerdem für die SPD im Kreistag für seinen Wahlkreis tätig.

Bei der Aufarbeitung der Geschichte der SPD-Herzhorn war dem Vorsitzenden Klaus Dieter Fox aufgefallen, was Ernst Lausten alles für den Ortsverein gemacht hat. Wie einige Mitglieder treffend feststellten, war Ernst Lausten während seiner gesamten Tätigkeit das Gesicht der SPD-Herzhorn. 20 Jahre nach Abgabe des Vorsitze dankte der Ortsverein ihm jetzt „für seine unermüdliche Arbeit und seine Dienste, die er dem Ortsverein erwiesen hat“ und ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden.

Während der Jahresversammlung der SPD wurden zudem für ihre langjährige Treue Birgit Sierck (zehn Jahre) und Manfred Will (25 Jahre) für langjährige Treue geehrt.

Bei den Vorstandswahlen gab es keine großen Überraschungen. Klaus Dieter Fox wurde wieder zum Vorsitzenden gewählt, ebenso wie Birgit Sierck zur Stellvertreterin. Manfred Will wurde zum Schriftführer und Marita Fox zur Kassenwartin ernannt. Beisitzer sind Detlef Bernecker und Ingrid Janus. Alle wurden einstimmig gewählt.

Beim Tagesordnungspunkt Anträge wurde als erstes beschlossen, dass der Ortsverein das „Protokollbuch“ dem Heimat-und Chronikverein für Herzhorn und Engelbrechtsche Wildnis zur weiteren Aufbewahrung zur Verfügung gestellt wird. Das Buch wurde vom ersten Tag der Neugründung nach dem Krieg, dem 9.März 1946, an geführt und enthält bis zum Jahr 2000 alle Protokolle von Mitgliederversammlungen sowie Vorstandssitzungen.

Der zweite Antrag betraf das Fracking. Beschlossen wurde, dass der Ortsverein Herzhorn das so genannte Frackingverfahren zur Erdgas- /Erdölförderung und bereits die Suche nach Erdgas- oder Erdölvorkommen mit diesem Verfahren entschieden ablehnt. Die Mitglieder des Ortsvereins fordern alle Abgeordneten der SPD in Kreistag, Landtag und Bundestag auf, sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einzusetzen, dass Fracking ohne Ausnahmen verboten wird.

Und weiter heißt es: Der Ortsverein tritt ein für den Ausbau der erneuerbaren Energien, eine nachhaltige Energieversorgung und eine menschenfreundliche, dreidimensionale Raumordnung, saubere Luft und sauberes Wasser. Und für ein generelles Verbot von Fracking – egal ob in konventionellen oder unkonventionellen Lagerstätten. Und für den Schutz des Wassers als vorrangigem Recht, auch außerhalb von Wasserschutzgebieten sowie für ein Bundesumweltgesetzbuch, welches das veraltete Bergrecht ersetzt. Gefordert werden auch unmittelbare, aktive Information der betroffenen Menschen über Bergbau-Vorhaben. Dieses soll auch als Antrag an den Kreisparteitag der Sozialdemokraten am Sonntag, 10.Mai, gehen.

 

 

 

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erstellt am 17.Apr.2015 | 17:00 Uhr

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