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Naturerlebnisraum : Erlebnispfad für den Burger Wald

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Im Burger Erlebniswald entsteht eine neue Attraktion: Der Erlebnispfad soll einen anschaulichen Einblick in das Ökosystem Wald liefern. Die Finanzierung ist gesichert.

In diesem Jahr soll es nun endlich losgehen: der Bau des Walderlebnispfads im Burger Erholungswald. Und damit wird wieder einmal das Aushängeschild des Luftkurorts aufgewertet. Denn das Waldmuseum mit seinem Naturerlebnisraum ist ebenso wie die Fahrten der Kahnschiffer weit über die Grenzen der Gemeinde und auch Dithmarschens hinaus bekannt.

Die Planungen für den Waldlehrpfad, der insgesamt fast 30 verschiedene Stationen umfassen soll, wurden bereits vor einiger Zeit angestoßen. Doch erst jetzt steht die Finanzierung. Von den insgesamt veranschlagten 12 000 Euro übernimmt die Gemeinde Burg 3000. Weitere 3700 Euro stiftet die Bingo Umweltlotterie, den Rest übernimmt das Land.

Unter der Vorgabe umweltbildend, sozial, ökologisch und erlebnisorientiert soll neben dem Waldspielplatz ein Weg entstehen, an dem vor allem Kinder aus Kindergärten und Schulen, aber auch andere Naturfreunde und spontane Waldbesucher den Wald anschaulich erleben können. „Wer den Pfad beschreitet, soll die ökologischen und ökonomischen Zusammenhänge erfassen, für den Umgang mit der Natur sensibilisiert werden und Verantwortungsbewusstsein für die Erhaltung der Natur entwickeln“, erklären Waldmuseumsleiter Ernst Otto Pieper und Waldbeauftragter Gerhard Strufe, die als Initiatoren das Projekt maßgeblich begleiten.

Die Naturpädagogik erfolgt allerdings nicht nur durch die Begehung auf dem Erlebnispfad. „Möglichst viele der geplanten Stationen sollen von Kindergartenkindern und Schülern konzipiert, aufgebaut und auch unterhalten werden“, erklärt Pieper. Aber auch engagierte Bürger sind eingeladen, sich an dem Walderlebnispfad zu beteiligen. Bestenfalls liegt nur die Aufsicht bei Pieper und Strufe.

Um Beschädigungen zu vermeiden, soll das Areal mit den verschiedenen Stationen eingezäunt werden. Die Öffnungszeiten sollen denen des Waldmuseums angepasst werden. Insgesamt ist der Pfad mit einer Streckenlänge von nicht mehr als 500 Metern konzipiert. An den Stationen gibt es neben praktischen Übungen auch wetterfeste Hinweistafeln mit Erklärungen. Die Fertigstellung ist für 2015 vorgesehen.

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erstellt am 12.Jan.2014 | 16:30 Uhr

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