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Erja Lyytinen - finnische Musikerin begeistert mit Südstaaten-Blues

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erstellt am 06.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kellinghusen | Sie wurde als großer Star angekündigt, und auf dem besten Wege dorthin befindet sie sich auch, legt man ihr jüngstes Konzert in der Ulmenhofschule zugrunde. Die finnische Musikerin Erja Lyytinen (37) beeindruckte am Wochenende einmal mehr mit einem spielfreudigen Auftritt. Ein gut gefüllter Saal zeigte das Interesse an der begnadeten Musikerin.

Auf Einladung des Kulturvereins "PEP" spielte die finnische Blueserin die Slide-Gitarre gekonnt und präsentierte ihre gefühlvollen Songs mit schöner Stimme und ihrer attraktiven Erscheinung. Die als Teil einer jungen Generation europäischer Blues-Musiker gefeierte Musikerin, die den traditionellen Blues Amerikas in die heutige Zeit überträgt, wurde von Organisator Rainer Werdt (59) für Kellinghusen entdeckt, der eine langjährige Freundschaft zu ihr pflegt (wir berichteten). Er hatte sie schon vorher als Ereignis voraus gesagt. "Besonders ihre für den Blues untypische Folk-Stimme, der sie ihre rotzigen Gitarrenriffs entgegen setzt, ist beeindruckend", was sich auch dieses Mal genau so heraus kristallisierte.

Gemeinsam mit ihrer Band aus Davide Floreno (Gitarre), Roger Inniss (Bass) und Miri Miettinen (Drums) stellte sie einen Querschnitt ihres Schaffens mit einem Schwerpunkt auf Titeln ihres Anfang 2013 heraus gebrachten fünften Studio-Albums "Forbidden Fruits" vor. Bereits einmal in Kellinghusen aufgetreten, hat sie auch dieses Mal Elemente des Folk, Rock, Jazz und sogar modernen R&B und Pop mit frischem und dennoch ursprünglichen Südstaaten-Blues kombiniert. Dabei beeindruckte sie mit schnellen wie auch langsamen Nummern, in denen die verschiedenen Stile zusammen flossen. Das resultierte im besten Sinne in ihrem persönlichen Stil, der als "Crossover Blues" bezeichnet wird.

Die Zuhörer waren begeistert und klatschten sie zu mehreren Zugaben wieder hinaus.

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