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Norddeutsche Rundschau

17. August 2017 | 17:56 Uhr

Erinnerung an großes Leid

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Toten haben etwas zu sagen: „Sie zeigen, zu welcher Unmenschlichkeit Menschen fähig sein können.“ Das betonte Volker Susemihl, Kreisvorsitzender der Reservistenkameradschaft, am gestrigen Volkstrauertag. Am Mahnmal auf dem Friedhof in der Brunnenstraße fand eine Gedenkfeier statt, wie auch in vielen anderen Gemeinden.

Es gelte, die Erinnerung wach zu halten, denn Gewaltherrschaft, Krieg und Terror seien auf der Welt weiterhin aktuelle Themen, betonte Pastor Christian Krause im Gottesdienst in der Friedhofskapelle. Sie hätten kaum fassbare Leiden gebracht, sagte Susemihl: „Dahinter verbergen sich die persönlichen Schicksale sehr vieler Menschen, Mitmenschen.“ In Europa herrsche Frieden, andernorts nicht. Die Bundeswehr sei nach wie vor der größte Truppensteller für Friedensmissionen – „eine Tatsache, die in der Öffentlichkeit viel zu wenig Anerkennung findet“.

Das Totengedenken sprach Bürgervorsteher Heinz Köhnke, Kränze wurden niedergelegt von Vertretern der Stadt, der Bundeswehr, der Reservistenkameradschaft und des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der musikalische Abschluss kam von Trompeter Dieter Mohr aus Itzehoe: „Ich hatt’ einen Kameraden.“

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erstellt am 17.Nov.2014 | 05:00 Uhr

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