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Norddeutsche Rundschau

17. Dezember 2017 | 15:36 Uhr

Erik Harms ist neuer Wehrführer in Langenhals

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Karl-Ernst Kruse-Soenke aus dem Amt verabschiedet

shz.de von
erstellt am 31.Jan.2016 | 14:21 Uhr

Die Freiwillige Feuerwehr Langenhals hat eine neue Führungsspitze. Während der Jahresversammlung der Wehr im „Klevenhof“ wurde der bisherige stellvertretende Wehrführer Erik Harms zum neuen Chef gewählt. Er löst Karl-Ernst Kruse-Soenke ab, der sich nicht wieder zur Wahl stellte.

„Es ist an der Zeit, die Aufgabe in jüngere Hände zu geben. Dafür haben wir gute Leute und die können das“, sagte Kruse-Soenke. Der 59-jährige Wehrführer bedankte sich bei seinen Kameraden für die gute Zusammenarbeit. Neuer stellvertretender Wehrführer wurde Helge Pekrul. Der Jugendwart der Jugendfeuerwehr Siethwende, Bernd Brammann, freute sich besonders für den neuen Stellvertreter. Schließlich ist es erst einige Jahre her, dass Pekrul in der Nachwuchsorganisation der Wehr ausgebildet wurde.

Seine derzeit 26 aktiven Feuerwehrleute seien zu keinen ernsten Einsätzen gerufen wurden, so der scheidende Wehrführer in seinem Jahresbericht. „Es gab zwar acht Alarmierungen, doch beim Eintreffen am Einsatzort gab es für uns kaum noch etwas zu tun, da sich die jeweilige Notfallsituation bereits geklärt hatte.“ Probleme bereite den Langenhalser Feuerwehrleuten immer noch die vor gut einem Jahr angeschaffte neue Tragkraftspritze. „Hier gibt es immer wieder Ausfälle. Entweder stammt sie aus einer Montagsproduktion oder sie ist qualitätsmäßig einfach schlecht.“

Als wichtig bezeichnete Kruse-Soenke die im vergangenen Jahr intensivierte Kooperation mit der Nachbarwehr aus Gehlensiel. „Wir harmonieren kameradschaftlich sehr gut, müssen aber noch mehr gemeinsam üben, damit die Feinabstimmung sich verbessert.“

Das ehrenamtliche Engagement der Langenhalser Wehr in der Dorfgemeinschaft und die Pflege der Kameradschaft hob Kruse-Soenke hervor „Ohne das Ehrenamt kann unsere Gesellschaft nicht auskommen.“

Der stellvertretender Kreiswehrführer Timo Plath sagte, die Wehren sollten sich vermehrt der Leistungsbewertung „Roter Hahn“ in ihren sechs Stufen widmen. Lob und Dank für die gute Zusammenarbeit gab es auch von Amtswehrführer Wolfgang Krause und den Vertretern der Nachbarwehren.

Löschmeister Uwe Fleischer erhielt für 25 Jahre aktiven Dienst das schleswig-holsteinischer Brandschutzehrenzeichen in Silber am Bande. Zehn Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr ist Stefan Labuj. Schon 30 Jahre im Dienst sind Norbert Cassens, Klaus-Ernst Lüders und Jens Möller. Bei der Wehr seit 40 Jahren ist Hartwig Magens und seit 70 Jahren ist Eggert Lüders seinen Kameraden treu.

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